Gesetze des Bundes und der Länder
www.unternehmensjurist.de | 20. Dezember 2005 — Das Justizportal Justiz-Online des Landes Nordrhein-Westfalen stellt in einer Kooperation mit der LexisNexis Deutschland GmbH eine…
Für den Blick ins Gesetz, der bekanntlich die Rechtsfindung fördert, genügt in den meisten Fällen eine kurze Online-Recherche. Dabei ist man gerade bei Gesetzen im Internet auf aktuelle und verlässliche Quellen angewiesen. Nicht alle Normen-Sammlungen erfüllen diese Kriterien.
Hervorragend sind die Angebote beck-online und vor allem juris, die wegen der Kosten aber nur für den professionellen Anwender in Frage kommen dürften. Aber auch im freien Internet haben sich in den letzten Jahren einige interessante Angebote etabliert, die für jedermann gratis zur Verfügung stehen.
Welche sind die besten kostenlosen Gesetzessammlungen im Netz? Meine Favoriten will ich hier kurz vorstellen:
Gesetze im InternetUnter der Adresse http://www.gesetze-im-internet.de (funktioniert nur mit "www", daneben geht immer noch die alte Adresse http://bundesrecht.juris.de - leider nicht als Weiterleitung, vgl. zu diesem Problem schon meinen Beitrag "Eindeutige Haupt-Domain") stellt die juris GmbH im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz seit 2005 "nahezu das gesamte aktuelle Bundesrecht" online zur Verfügung. Die Sammlung ist schlicht, aber übersichtlich aufgebaut und besticht vor allem durch ihren Umfang, der noch ergänzt wird durch das Schwesterprojekt "Verwaltungsvorschriften im Internet".
Sehr rudimentär gehalten ist die Navigation, z. B. kann man nicht von einem Paragraphen zum nächsten springen. Dass das auf Grundlage derselben Daten weitaus besser geht, hat zuletzt Mathias Gisch mit seiner iPhone-Version von Gesetze im Internet bewiesen.
Bei so viel geballter Kompetenz auf der Anbieterseite ist es eigentlich schade, dass man laut einem Hinweis auf der Startseite nicht die "amtliche Fassung" veröffentlicht und sich hinter den §§ 87a ff. UrhG verschanzt. Im Interesse des Bürgers wäre es, valide Daten in einem strukturierten Format für jedermann zur Weiterverarbeitung frei zur Verfügung zu stellen. Der Rest (Navigation, Suche usw.) könnte dann in freiem Wettbewerb erledigt werden. Aber das sei hier nur am Rande erwähnt, man will ja nicht undankbar sein.
dejure.orgAuch schon seit Jahren dabei ist http://dejure.org von Oliver García. Die Liste der verfügbaren Vorschriften ist bei weitem nicht so lang wie beim BMJ-Angebot, aber die wichtigsten Normen sind dabei. Hier legt man neben der obligatorischen Aktualität besonderen Wert auf Ästhetik und vor allem auf saubere Benutzerführung.
Über den reinen Gesetzestext hinaus bietet dejure.org einige Verweise auf jeweils zur Norm passende Rechtsprechung und zu freier Literatur, z. B. Erwähnungen in Wikipedia. Die Werbung ist dezent und wenig störend.
Praktisch nicht nur für Blogger ist das Plugin für verschiedene Content Management Systeme wie z. B. Wordpress, das Normen im Text erkennt und automatisch auf dejure.org verlinkt.
Nicht zuletzt die zahlreichen Backlinks führen dazu, dass…
» Vollständiger ArtikelErschienen 13. Juli 2010 auf http://ralfzosel.de/.
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BERLIN BLAWG | 28. November 2005 — Unter www.gesetze-im-internet.de stellt das Bundesjustizministerium nach eigenen Darstellungen in Zusammenarbeit mit der juri…
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ralfzosel.de | 19. März 2010 — Mit der iPhone App "Gesetze im Internet" kann man jetzt komfortabel auf die vom BMJ zur Verfügung gestellt Paragraphensammlun…
Aktuelle Fassungen deutscher Gesetze, die im WWW zu finden sind
Mark Obrembalski, Tübingen, Non-Profit Organization, Academia, Publishing, Information Services, Politics, Internet, Internet-Programmierung, Webauthoring, Rechtsinformatik
Aktuelle Fassungen Gesetze, die im WWW zu finden sind
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