Ofcom: Second Public Service Broadcasting Review
e-comm | 21. Januar 2009 — Wer wissen will, wie es im Vereinigten Königreich mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk weitergehen soll (Kurzfassung im typisch…
Die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Fernsehens beschäftigt auch Gerhard Zeiler, CEO der RTL Gruppe. An der Übernahme des österreichischen öffentlichen-rechtlichen Programms ORF 1 hat RTL zwar - nach eigenen Angaben - kein Interesse, und dass Zeiler selbst an die ORF-Spitze zurückkehren soll, ist wohl auch nur ein stets wiederkehrendes Gerücht, aber im Vereinigten Königreich gibt es ernste Überlegungen, den in Schieflage geratenen öffentlich-rechtlichen "Channel 4" zu übernehmen (oder besser: mit dem RTL-Sender Five zu fusionieren). Nachdem Gespräche zwischen Channel 4 und Five-Vertretern im Dezember noch nicht bestätigt wurden, ist seit einigen Tagen auch öffentlich bekannt, dass Luke Johnson, Chairman von Channel 4, mit RTL-Chef Zeiler im Dezember Geheimgespräche über eine Fusion führte - mit ausdrücklicher Unterstützung durch den britischen Medienminister, Ex-Ofcom-Chef Stephen - nun: Lord - Carter. Und heute hat sich Zeiler mit einem Kommentar in der Financial Times selbst zu Wort gemeldet, um Werbung für eine Fusion zwischen Channel 4 und Five zu machen. Der Zeitpunkt ist günstig, denn Channel 4 hat massive Finanzprobleme. Eine geplante staatliche Beihilfe in der Höhe von 14 Mio Pfund, die im Zusammenhang mit der Digitalisierung gewährt werden sollte, war letztes Jahr auf Kritik in der Kommission gestoßen; nach der Aufforderung zur Abgabe einer Stellungnahme (siehe dazu auch die Presseaussendung: Commission opens inquiry sowie die case site) hat sich die britische Regierung nämlich entschlossen, dieses Projekt nicht weiterzuverfolgen (siehe einen Bericht im Guardian) - nach dem Motto: es zahlt sich gar nicht aus, um die 14 Mio Pfund zu streiten, wenn Channel 4 doch eher 150 Mio Pfund Staatshilfe benötigen würde.
Nicht erst seit damals steht eine Privatisierung von Channel 4 im Raum (siehe etwa den Beitrag von Maggie Brown im Guardian-Blog vom 3. Dezember 2008) - was auch in einer Studie der beiden Ex-Ofcom-Leute Kip Meek und Robin Foster (Public Service Broadcasting in the UK - A Longer Term View) vom vergangenen November nicht ausgeschlossen wurde. Interessant dabei: finanziell unterstützt wurde dieses Werk von der BBC und von Five. Meek und Foster kamen unter anderem zu folgendem Ergebnis: "Now is not the time for any significant increase in direct spend on PSB; indeed, over time its cost to the nation may reduce." Wesentliche Policy-Implications in der Studie von Meek/Foster lauten:
High-speed broadband provision should be prioritised ahead of any new PSB interventions There should be tight scrutiny of any new claims for increased funding of PSB A limited number of “market-tuning” and“market-changing” interventions should be considered to en… » Vollständiger ArtikelErschienen 19. Januar 2009 auf http://blog.lehofer.at.
e-comm | 21. Januar 2009 — Wer wissen will, wie es im Vereinigten Königreich mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk weitergehen soll (Kurzfassung im typisch…
Transblawg | 12. September 2007 — The OUP Blog (based in the USA) refers to 'Sark, United Kingdom'. What's more, this contribution comes from Ben Keene, descri…
e-comm | 10. April 2008 — Wohin geht der öffentlich-rechtliche Rundfunk bzw Public Service Broadcasting (PSB)? Im UK denkt man umfassend nach: die Regulieru…
e-comm | 2. September 2009 — Gerhard Zeiler war von 1994 bis 1998 Generalintendant - heute hieße das: Generaldirektor - des ORF (von ihm als "the Austrian equi…
e-comm | 16. Mai 2008 — Im UK läuft derzeit die Konsultation zur (zweiten) Public Service Broadcasting Review der Ofcom (siehe dazu schon hier). Nach den …
e-comm | 12. Juni 2008 — Vor einiger Zeit habe ich - aus einem damals akutellen Anlass - einen Multiple-Choice-Test für TW1-Geschäftsführer Werner Mück vor…
e-comm | 10. September 2009 — Australien ist flächenmäßig etwa 90 mal größer als Österreich und hat gut zweieinhalbmal soviele Einwohner. Der öffentlich-rechtli…
Transblawg | 21. August 2006 — legaltv.co.uk is a TV channel which has apparently been online (and on Sky) since February. It calls itself ‘The law firm in …
e-comm | 4. Februar 2009 — Das von BBC Worldwide, Channel 4 und ITV geplante Video on Demand-Projekt "Kangaroo", mit dem Programme von Channel 4, ITV und aus…
Bella & Ratzka Rechtsanwälte | 8. Februar 2010 — Mein Mandant wird beschuldigt, eine Sachbeschädigung begangen und damit einen Schaden von ca. 50,00 EUR verursacht zu haben. Ha…
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Channel 4 chairman Luke Johnson has held secret merger talks with the German owners of Five, although the corporation says a merger is still 'unlikely'. By Jane Martinson
Analysis: The government's withdrawal of plans to give Channel 4 £14m towards digital switchover signals that it is putting its energy into an all-encompassing PSB proposal. By Chris Tryhorn
Maggie Brown: In a straitened financial climate, the case for Channel 4 subsidies is harder to make - so could it being sold off?
The BBC has proposed a range of partnerships with other public service broadcasters, including sharing iPlayer technology and developing a new internet-enabled digital TV set-top box. By Leigh Holmwood
Channel 4 needs to ditch its financial conservatism to secure its future, and while its targetting of BBC Worldwide assets looks risky, it might just work
Opinion, Steve Hewlett: Mark Thompson can be accused of playing politics here - but he has at least been consistent, whereas Andy Duncan, the C4 chief executive, has abruptly changed his stance