Gema will nun Podcaster zur Kasse bitten
am 28.05.2006 von ElbeBlawg
Mit seinen Ausführungen zum geplanten Gebührenmodell für private Podcasts stieß Gema-Sprecher Urban Pappi beim Podcastday2006 auf wenig Gegenliebe. Logisch, denn wenn die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, kurz Gema, ihren Willen bekommt, wird bei Hobby-Podcastern künftig kräftig kassiert.
So soll bereits die Nutzung kurzer Musikschnipsel als Intro und Outro mit einer Gebühr in Höhe von fünf Euro belegt werden. Wer einen ganzen Song wiedergibt, soll bei einer wöchentlichen Sendung zehn und bei täglichen Ausgaben sogar 30 Euro zahlen. Ab Sommer will die Gema damit loslegen.
Die anwesenden Podcaster reagierten mit harscher Kritik. So fragte eine Zuschauerin, ob die Einnahmen aus dieser …
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Gema-Modell für private Podcaster
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