GELDSTRÖME

Auf der After-Show-Party habe ich mit den Jamba-Abgesandten Markus Berger-de León und Thilo Bonow geplaudert.

Klar ist, dass sich das Unternehmen Sorgen macht, die Risikogruppe Eltern könnte Amok laufen. Angeblich bleibt Jamba nämlich nur ein kleiner Teil der Abogebühren in der Kasse. Die Musiklabels sollen bis zu 50 % der Einnahmen als Lizenzgebühren verlangen; wesentlich mehr als noch vor zwei oder drei Jahren. Bis zu 40 % gingen an den Telefonprovider. Vom Rest muss Jamba die Kosten decken und Gewinn machen - so der Geschäftsführer. Erstattungsbeträge an Jugendliche schlagen somit voll auf die eigene Marge durch, denn weder Telkos noch Musikfirmen dürften bereit sein, das Risiko mit zu tragen.

Auf eine (Muster-)Klage wollen es die Jambas offensichtlich auf keinen Fall ankommen lassen. Ich hatte den Eindruck, dass ihnen…

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Erschienen 7. April 2005 auf http://www.lawblog.de.

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Kommentare zu "GELDSTRÖME":

10. September 2007 von Mctyler — Ich suche Mitstreiter für eine Sammelklage gegen JAMBA und ähnliche Geldsauger!
Meldet Euch!
Das ist eine ernsthafte suche, denn nur gemeinsam sind wir stark gegen die mittlerweile weltweite Verblödung unserer Jugend!
1. November 2007 von Martin — Hallo,

ich habe meinem 10-jährigen Sohn ein Pre-Paid-Handy gekauft. Vor ca. 5 Monaten hat er dann wohl per SMS ein Klingelton-Abo u. 1 Monat später noch eines ohne mein Wissen bei Jamba abgeschlossen. Erst jetzt bin ich dahinter gekommen warum die Pre-Paid-Summe immer so schnell aufgebraucht war. Darauf hin habe ich die komplette Summe von Jamba zurückgefordert. Jamba bot mir darauf hin ca. 25% der Summe an. Ich möchte Klage einreichen. Ich denke eine Sammelklage würde Öffentlichkeit herstellen. Aber wie sieht es juristisch aus? Ist eine solche Sammelklage in Deutschland überhaupt möglich u. passt meine Angelegenheit zu Ihrem Fall?

Übrigens, auf der Web-Seite http://gb.osmodia.net/gb.php?show=0&id=2379&action=start
schildern viele Betroffene ihre Erfahrungen.

MfG

Martin
27. April 2008 von Mia — Hallo,
ich habe Ende Juli 2007 einen neuen Handyvertrag abgeschlossen. Seitdem werden mir regelmäßig Fremdanbieterkosten in Rechnung gestellt.
Da ich noch nie einen Fremdanbieter genutzt habe, suchte ich nach dem Grund für diese Rechnungen.
Nachdem ich endlich eine natürlich kostenpflichtige Hotline des Anbieters gefunden hatte reklamierte ich die Rechnungen. Mir wurde daraufhin ca. 1/3 der Rechnung zurückerstattet, dies ohne jegliche Nachfragen.
Wissen Sie möglicherweise wie ich an den Rest meines Geldes komme?
Damit ist es aber nicht genug, im März 08 hatte ich das Problem nun teilweise behoben, schon habe ich bei meiner April Rechnung einen neuen Fremdanbieter drauf, diesmal Ericcson, wobei mir die Dame von der Mobilcom Hotline sagte auch mit der Fritz vorm Felde GmbH zusammenhänge. Das sind diejenigen die mir nun schon einen Teilbetrag zurückerstattet haben.

Über einen Rat würde ich mich freuen
Vielen Dank
20. Mai 2008 von Esther Lutz — Ich hatte auf einer Seite ein Gratis SMS verschickt. Nun habe ich sfr 50.- bezahlt und weitere 37.- kommen wohl noch dazu. Das kann doch nicht legal sein.
23. Juli 2008 von anette — Ich habe nun dieselben Probleme mit Jamba wie Martin, der am 01.11.2007 einen Kommentar eingestellt hat. Nur mit dem Unterschied, dass Jamba von den 108,00 €, um die es geht, gar nichts zurück erstatten will. Ich wäre auch an einer Sammelklage gegen Jamba interessiert, denn alles andere hilft nichts. Aber wie bekommt man Leute für eine Sammelklage zusammen? Unter http://www.fachanwalt-hotline.de/ gibt es z.B. die Möglichkeit, Interessengemeinschaften für Sammelklagen zu bilden (es existiert leider noch keine für Jamba). Eigentlich müsste es ja massenweise geschädgigte Eltern geben - also wer hat noch Interesse an einer Sammelklage gegen Jamba und wie können wir Kontakt aufnehmen?
16. Februar 2009 von katharina — Hallo, ich möchte auch eine gemeinsame Klage gegen Jamba erheben. eine Freundin von mir ist Anwältin und hat mir bereits zugesagt, unsere sache zu übernehmen. Eine Sammelklage im amerikanischen Stil gibt es in deutschland nicht, aber ich bin mir sicher, dass wir mit ganz vielen klagen etwas erreichen können!
Es ist wirklich zeit, sich zu wehren. Zudem strebe ich eine Unterschriftenliste/ petition an den Gesetzgeber an, das hier endlich die Gesetzeslücke zum Schutz der Verbraucher geschlossen wird!

Jeder Interessierte kann sich gerne bei mir unter jambaklage(ad)web.de melden!

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