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geld = gewissensersatz

am 20.10.2007 von http://kbmech.twoday.net/

ein befreundeter bürovorsteher erzählte mir vor einigen tagen einen schwank aus seiner zeit in einem münchener anwaltsbüro. das anonymisieren fällt hier schwer, daher nur die essentials in watte gepackt:

mein bekannter wurde vor einigen jahren auf einem park & ride gegenüber einer s-bahn-haltestelle von einem viel zu schnell fahrenden fahrzeug niedergemäht. plus fahrerflucht. neben einem becken- und oberschenkelbruch sowie mehreren rippenbrüchen zog er sich noch eine vielzahl verschiedener schürf- und platzwunden zu. an den aufprall und das danach kann er sich nicht mehr erinnern. er wachte im krankenhaus auf.

zwei wochen später bekam er noch im krankenhaus besuch von einem rechtsanwalt, der ihm folgende story auftischte: er wäre von einem nicht zu nennenden mandanten beauftragt worden, sich ausdrücklich für den vorfall zu entschuldigen und bat um einverständiserklärung zu einer art vergleich. sollte die polizei nämlich ermitteln, wer fahrer des wagens gewesen sei, wäre dies für den verursacher unheimlich einscheidend: er würde sein berufsrecht verlieren.


er erhält DM 100.000,00 in bar
er erstattet keine anzeige
er kann sich an das kennzeichen nicht erinnern
er …

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