Geld der Ärmsten im Internet verzockt
am 26.06.2007 von http://www.woetzel-online.info/Der Weg vom ehrenamtlich engagierten Wohltäter zum Straftäter war nur kurz: Weil er 11.500 Euro aus der Vereinskasse für eigene Zwecke verwendet hat, wurde der ehemalige Vorsitzende des Fördervereins der Würzburger Wärmestube am Montag vom Amtsgericht wegen Untreue zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Gerade noch, so der Vorsitzende Richter Thomas Behl, habe das Schöffengericht sich dazu durchgerungen, die Strafe zur Bewährung auszusetzen: „Sie haben die Ärmsten der Armen beklaut, das ist eine ziemlich schäbige Angelegenheit.“ Es war im Jahr 2004, als der Angeklagte von Finanzierungsschwierigkeiten der Wärmestube erfuhr. In der Einrichtung, die unter dem Dach der gemeinnützigen Christophorus GmbH von Caritas und Diakonie betrieben wird, bekommen Obdachlose ein warmes Essen, können sich duschen und ihre Kleider waschen. Über 20.000 Euro fehlten der Wärmestube damals im sechsstelligen Jahresetat. Deshalb rief der Geschäftsführer eines Würzburger Hotels den Förderverein ins Leben, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Deckungslücke auszugleichen. Drei Jahre später fehlten dem Verein 11.500 Euro in der Kasse, und der Vorsitzende war verschwunden. Rund 5.000 Euro hatte der 53-Jährige in seiner Zeit als Vorstand selbst gespendet und zusammen mit Mitstreitern das Spendenaufkommen durch Benefizveranstaltungen in den fünfstelligen Bereich gebracht. Auf der Internetseite des Vereins ist er immer noch auf vielen Bildern bei der Entgegennahme von Spenden-Schecks zu sehen. „Ich habe mein eigenes Kind beerdigt, das ist für mich das Schlimmste“, sagte der Ex-Vorsitzende vor Gericht. Anfang März wurde er in einem Hotel in Andernach festgenommen. 80 Euro hatte er da noch in der Tasche. Den …
Vorbestrafter Kassier veruntreut 10.000 Euro der Kitzinger Tafel
schreibmaschine / „Moralisch war das auf der untersten Stufe“, sagte Richter Thomas Behl. Über 10.000 Euro hat der ehemalige Kassierer der Kitzinger Tafel“ in den Jahren 2005 und 2006 in die eigene Tasche gesteckt. Wegen Untreue in 122 F&au…
Erfolgloser Erpresser hat nur genötigt
schreibmaschine / Ein erfolgloser Erpresser hat selbst keine Erklärung dafür, warum er von seinem Arbeitgeber mit einer Bombendrohung ausgerechnet die „krumme“ Summe von 357.300 Euro gefordert hat. „Es war eine Zahl, die ich spontan im Kopf…
Untreuer Anwalt zu zehn Monaten auf Bewährung verurteilt
schreibmaschine / In argen finanziellen Nöten befand sich offenbar ein Würzburger Rechtsanwalt, der zwei Mandanten um erhebliche Beträge gebracht hat. Der 52-Jährige wurde am Dienstag vom Amtsgericht wegen Betrugs, Untreue, Wucher und mittelbarer…
Spielsüchtiger Fußballer vor Gericht
schreibmaschine / Als „spielsüchtig“ hat sich ein 27-jähriger Amateur-Fußballer bezeichnet, der sich wegen Diebstahl vor dem Amtsgericht verantworten musste. Als Angestellter in einem kleinen Würzburger Theater hat er im vergange…
Sparsamer Bürgermeister muss zahlen
schreibmaschine / Weil er der Gemeindekasse 5.000 Euro Kosten ersparen wollte, muss der Bürgermeister einer Marktgemeinde im Kreis Würzburg jetzt in die eigene Tasche greifen. Die Staatsanwaltschaft hatte dem 56-Jährigen „Unerlaubtes Betreiben ei…
Zu hohe Aufwandsentschädigung
schreibmaschine / Wegen zehn Fällen der gewerbsmäßigen Untreue hat das Amtsgericht einen 43-jährigen Geschäftsmann zu einem Jahr und sechs Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Der ehemalige Geschäftsführer der Marke…
