(Geheim-)Code Civil geknackt!
In loser Folge berichten wir an dieser Stelle von wagemutigen Entdeckerinnen und weltreisenden Forschern: Unseren Kollegen auf
Secondment! Nach Impressionen aus Indien, und
New York berichtet Stefanie Volz aus Paris.
Seit Oktober verbringe mein internationales bei CMS Bureau Francis Lefebvre, unserer französischen Partnerkanzlei aus der CMS-Allianz, im Büro
Paris. CMS Bureau Francis Lefebvre besteht seit über 85 Jahren und ist eine der Spitzenkanzleien Frankreichs. Das Büro befindet sich
allerdings geografisch außerhalb der Stadtgrenze von Paris, nämlich in Neuilly-sur-Seine auf direkter Linie zwischen dem Triumphbogen
und dem Büroviertel La Défense. Das bedeutet, dass mich der Weg zur Arbeit statt über den Stuttgarter Charlottenplatz und die
Weinsteige nun über die Pont de l’Alma und am Triumphbogen vorbeiführt. Doch das sind selbstverständlich nicht die einzigen
Unterschiede, über die ich berichten kann.
Durch mein Engagement in der Deutsch-Französischen Gruppe von CMS Hasche Sigle und CMS Bureau Francis Lefebvre waren mir einige der
französischen Kolleginnen und Kollegen von Treffen und gemeinsamen Veranstaltungen bereits bekannt. Andere hatte ich bei Mandaten in
deutsch-französischen Projektteams kennengelernt. Bei fast 500 Rechtsanwälten, die bei CMS Bureau Francis Lefebvre tätig sind,
erwarteten mich aber selbstverständlich auch sehr viele neue Gesichter – und sehr viele Fragen. Da mein Secondment auf den
Intranet-Seiten bekannt gemacht wurde, so genügt seither das Wort „Deutschland“, um meine Zuständigkeit zu begründen.
Wie in Deutschland bin ich auch in im Bereich „Corporate“
angesiedelt. Statt des Stuttgarter Einzelbüros erwartete mich in Paris der in übliche “Mitbewohner“. Obwohl es für mich zunächst sehr ungewohnt war, das Büro zu teilen,
erleichterte mir dies den Einstieg sehr. Denn somit hatte ich einen direkten Ansprechpartner für alle Fragen technischer,
organisatorischer und selbstverständlich auch fachlicher Art.
Schwerpunkt meiner Tätigkeit in Frankreich ist es, in der deutsch-französischen Beratung und bei internationalen Projekten
mitzuarbeiten. Zu letzteren gehören beispielsweise grenzüberschreitende Joint Venture-Gründungen. Dabei ist die Arbeitssprache
regelmäßig Englisch. Unterschiede zu Projekten, die ich in Deutschland bearbeitet habe, sind in diesem Bereich mehr einzelfallbedingt
als kulturell oder fachlich. In der deutsch-französischen Beratung ist das selbstverständlich anders: Hier sind auch dreisprachige…
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