Gefälschte Zustellungsurkunden und unterschlagene Ladungen - Zustellerin durch AG Rostock verurteilt
am 31.08.2006 von walfischbucht
Eine 21-Jährige ehemalige Mitarbeiterin eines privaten Postzustellungsdienstes wurde am 30.08.06 durch das Amtsgericht Rostock zu einer Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren und 120 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.
Der Frau wurde vorgeworfen zwischen Dezember 2005 und Februar 2006 mehr als 400 Briefe unterschlagen zu haben. Darunter hatten sich unter anderem auch gerichtliche Ladungen befunden.
Der NDR berichtet:
... Einige der Betroffenen hätten sogar ins Gefängnis gemusst, teilte das Rostocker Amtsgericht mit. Der jeweilige Richter hatte ihnen nicht geglaubt, dass sie die Post nicht erhalten hatten. ... Als Motiv gab die Angeklagte Überforderung durch die Krankheit ihrer Mutter an. Über die Folgen ihrer Tat hätte sie nicht nachgedacht. Die Briefe versteckte sie in ihrem Bettkasten und nachzuweisende Zustellungsurkunden fälschte sie.
... Die Folgen der Unterschlagung wurden …
Im Knast, der Briefbotin sei Dank
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