Gefälschte Abmahnung ?

Jetzt gibt es offenbar schon gefälschte Abmahnungen. Anders ist folgender Brief, welcher uns zugeleitet wurde, kaum zu erklären:

Sehr geehrter Herr Xxx

hiermit zeige ich unter Vollmachtsvorlage an, dass mich die Firma Unidet-….. Köln, mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen beauftragt hat.

Grund meiner Beauftragung ist die Information einer sogenannten „File Sharing“ Plattform, dass Sie im Jahr 2009 von meinem Mandanten Urheberrechtlich-geschütze Dateien unter Ihrer gespeicherten IP Adresse bezogen und ggf. weitergeleitet haben.

Dies stellt eine Straftat nach § 51 UrhG dar.

Uns ist nicht bekannt in welchem Umfang Sie Dateien bezogen haben, deswegen bieten wir Ihnen gütlich ein Verwahngeld in Höhe von 75,– Euro an zzgl. Bearbeitungsgebühren.

Mit der Zahlung des Verwarnendes tritt eine Unterlassungserklärung in kraft, mit dieser Ihnen untersagt wird weitere Dateien die durch meinen Mandanten Urheberrechtlich geschützt sind, zu beschaffen und weiterzuleiten.

Sollten Sie mit dem Verwarngeld nicht einverstanden sein, so werde ich meinem Mandanten empfehlen, weitere Rechtliche schritte gegen Sie einzuleiten. Die dann mit erheblich hören Kosten und oder einer Freiheitsstrafe verbunden sind.

Verwahngeld 75,00 Euro

Auslagen pauschale 28,40 Euro

Postgebühren 4,90 Euro

Gesamtkosten inkl. 19% MwSt. 108,30 Euro

Zahlbar bis zum 20.01.2010 auf mein Geschäftskonto danach gilt diese Verwarnung als nicht angenommen.

Mit freundlichen Grüßen

Günter H…

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Themen: Abmahnung , Urheberrechtsverletzung , Tauschbörse , Fake
Rechtsgebiet: Urheberrecht

Erschienen 19. Januar 2010 auf http://www.olnhausen.com.

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Gefälschte Abmahnung ?

Anwaltskanzlei von Olnhausen | 19. Januar 2010 — Jetzt gibt es offenbar schon gefälschte Abmahnungen. Anders ist folgender Brief, welcher uns zugeleitet wurde, kaum zu erklären…

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Sehr schön etwa das Verwahngeld. Sehr nachahmenswert auch der Erpressungsatz mit der Freiheitstrafe, rhetorisch clever als krönenden Abschluss des Schreibens gewählt....