Geblitzt worden? Fotos in Facebook erleichtern Ermittlungstätigkeit der Polizei
Es soll ja mal vorkommen, dass eine Ehefrau mit dem auf ihren Mann zugelassenen PKW (oder umgekehrt) geblitzt wird. Bei den heutigen
modernen Geschwindigkeitsmessgeräten wird auch die Bildqualität immer besser, d. h. beim Betrachten des Beweisfotos kann die
Bußgeldbehörde oft schon erkennen, ob sich auf dem Fahrersitz des abgebildeten Fahrzeugs eine weibliche oder männliche Person
befindet.
Ein Beispiel: Der PKW ist auf den Ehemann zugelassen; dessen Frau ist gefahren.
Wird das (Halter ist männlich; Fahrer offensichtlich eine Frau) vom Auswerter bemerkt, dann kann der Ehemann als Halter einen sog.
Zeugenfragebogen erhalten. Wenn der Ehemann diesen aber nicht zurücksendet, löst dies i.d.R. eine Ermittlungstätigkeit zur
Fahreridentifikation aus, mit welcher die örtlich zuständige beauftragt wird. Dann muss normalerweise mit einem Hausbesuch gerechnet werden. Nicht selten werden
dabei auch mal die haustüröffnende Oma oder auch Nachbarn unter Beweisbildvorlage befragt. Wenn dies alles nichts bringt, werden auch
gerne mal die Meldebehörden um die Übersendung infrage kommender Passfotos bemüht.
Es geht aber auch anders.
In einem Verfahren einer Verkehrsordnungswidrigkeit wegen beging die Hamburger Polizei moderne
Ermittlungswege. Dies berichtete am 13.10.2011 Computerbild im Internet.
In einem Anhörungsbogen der Hamburger Polizei ist zu lesen:
“Die weibliche Fahrzeugführerin des auf ih…
»
Vollständiger Artikel