Geblitzt mit…? Teil 6: Videomessung VIDIT VKS 3.01
In dieser Reihe stelle ich in Kurzform die gebräuchlichsten, aktuell in Deutschland in der Verkehrsüberwachung eingesetzten
Geschwindigkeitsmessgeräte vor und weise auf mögliche Fehlerquellen hin.
Es besteht die weit verbreitete Auffassung, Messungen im Rahmen von Verkehrsüberwachungsmaßnahmen seien in Ordnung und nicht
angreifbar.
Es zeigt sich jedoch immer wieder, dass die Messgeräte nicht gemäß der Bedienungsanleitung bedient wurden, das Messpersonal nicht
geschult oder Messfehler zu beklagen waren.
Heute geht es um ein Geschwindigkeits-/Abstandsmesssystem.
Bezeichnung: VKS 3.01
Funktion: Videoaufzeichnung mit Kodierer/Charaktergenerator
Einsatz: von einer Brücke (Autobahnbrücken) Messung des ankommenden Verkehrs. Es können sowohl Geschwindigkeits- als auch
Abstandsmessungen durchgeführt werden
mögliche Fehler: Fahrverhalten,Dokumentation, Auswertung,
Eine Überprüfung des Messvorgangs durch einen Sachverständigen für Verkehrstechnik ist möglich.
Selbstverständlich muss auch dieses Messgerät zum Zeitpunkt der Messung gültig geeicht sein.
Besonderheit:
Zur Klarstellung: Geblitzt wird hier nicht; d.h. die Messung und Videoaufzeichnung bemerkt man gar nicht!
Das hat sich bereits mit einer Messung mit diesem Ssytem beschäftigt und
in seiner allseits bekannten Entscheidung v. 01.08.2009 für Aufsehen gesorgt.
Diverse Insanzengerichte haben zugunsten der betroffenen Fahrer entschieden. Aktuell liegt mir eine Entscheidung des AG Arnstadt
betreffend einer eines LKW
vom 17.08.10 vor.
Haben Sie einen wegen des
Vorwurfs eine…
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