Ganz miserable Recherche
am 16.01.2008 von http://www.smartnuts.com/
Steffen Hebestreit, Redakteur der Frankfurter Rundschau, hat augenscheinlich gerade das Licht der Welt erblickt. Anders läßt sich nämlich folgender Beitrag von ihm in der Onlineausgabe der FR (Ressort Politik) nicht erklären:Internetnutzer tauschen online illegal Musikstücke und Kinofilme aus und scheren sich dabei nicht um das Urheberrecht. Der Film- und Phonoindustrie entgehen dabei Millionenbeträge, weil es für sie schwer ist, die Raubkopierer zu ermitteln. Schließlich haben Privatfirmen wie Musikverlage nicht das Recht, bei einem Internetanbieter in Erfahrung zu bringen, welcher Nutzer sich hinter einer bestimmten IP-Adresse verbirgt.
Gewisse Anwälte haben inzwischen aber einen Trick gefunden, wie sie dieses Hindernis umgehen können. Zunächst strengen sie ein Strafverfahren gegen den oder die (unbekannten) Inhaber einer IP-Adresse an. Die Staatsanwaltschaft ermittelt daraufhin Namen und Adressen der Betroffenen, stellt die Verfahren dann aber in der Regel wegen Geringfügigkeit ein. Die geschädigten Musikverlage gehen nun in einem zweiten Schritt direkt gegen die Betroffenen vor, deren Identität sie aus den Ermittlungsakten der Staatsanwälte kennen.Mich dünkt, dieses Vorgehen ist schon seit Jahrzehnten in verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens gang und gäbe. Es existieren dahingehend sogar …
Staatsanwälte im Dienst der Musikindustrie
Handakte WebLAWg / Findige Anwaltskanzleien setzen beim lukrativen Kampf gegen den illegalen Tausch von Musikstücken im Internet verstärkt auf die Unterstützung durch Staatsanwälte. Die Einführung der Vorratsdatenspeicherung zu Jahresbeginn hat den Anwälten die A…
Zum Auskunftsanspruch bei Urheberrechtsverletzung
Heimspiel / In letzter Zeit sind mehrere Nachrichten durch die Pressemedien gegangen, die den Eindruck erwecken konnten, dass Benutzer von Tauschbörsen (wie z.B. Emule) nicht mehr so schnell identifiziert werden könnten und vor der Inanspruchnahme bei Urheberr…
Rückverfolgung dynamischer IP-Adressen unverhältnismäßig
Rechtsanwalt Hänsch, Dresden / Das AG Offenburg (AG Offenburg, Beschluss vom 20.07.2007 - Az. 4 Gs 442/07) hat entschieden, dass die Rückverfolgung dynamischer IP-Adressen im Bereich der Bagatellkriminalität “offensichtlich unverhältnismäßig” ist. Zum technischen…
Abmahnwelle gegen EMule Nutzer
Media Rights / Nutzer von Tauschbörsen sehen sich in den letzten Monaten verschärften Maßnahmen ausgesetzt. Durch eine angebliche besondere Software der Firma Logistep (Schweiz) versuchen Betroffene über eingeschaltete Anwälte an die Daten der Nutzer zu kommen…
Raubkopierer können aufatmen
Handakte WebLAWg / Die Nutzer illegaler Internet-Tauschbörsen können aufatmen. Nach einem Urteil des Landgerichts Flensburg haben die geschädigten Unternehmen kaum eine rechtliche Handhabe mehr, gegen Raubkopierer vorzugehen. Das Gericht entschied, dass das Telekomm…
Hoffnung für abgemahnte User bei Filesharing!
Kanzlei für Internetrecht / Die Rechtsprechung ist dem Abmahnungswesen erneut deutlich entgegengetreten und hat dem „klassischen Weg“ einer Filesharing Abmahnung Steine in den Weg gelegt. Hintergrund ist, dass der rechtliche Weg der Filesharing Abmahnung eigen…
