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Ganz einfach - in Deutschland

am 20.01.2008 von German American Law Journal :: US-Recht auf Deutsch

CK - Washington.   Obwohl es kein Melderegister in den USA gibt, gehen viele Europäer davon aus, dass es bestimmt einfach ist, Urkunden über sich, Personal, Verwandte oder Dritte zu beschaffen - und verzichten schockiert, wenn sie die Kostenschätzung erhalten. Schnell kommen $1000 beim Anwalt und $1000 beim Detektiv zusammen, wenn nicht bekannt ist, wo beispielsweise eine Geburt, Trauung oder Scheidung stattfand. Fehlt zudem die Social Security Number, steigt der Aufwand, zunächst bei der Detektei, rasch. Bis der Anwalt ein Mandat zur Beschaffung von Unterlagen annehmen kann, fallen bereits Kosten an, die nicht in Rechnung gestellt werden. Eine Stunde Korrespondenz zur Ermittlung des ganz einfachen Sachverhalts. Der ist meist nur aus deutscher Sicht einfach, weil es in Deutschland geordnete Meldeämter und gut geschulte Beamten gibt, die nicht am Tag vorher an der Tankstelle arbeiteten. Dann die Kosten des Conflicts Check, der eine Abfrage in zwei oder mehr Datenbanken sowie zwei Minuten von jedem Anwalt der Kanzlei und die gründliche Auswertung der Antworten erfordert. Schließlich folgt die möglichst genau eingegrenzte Kostenschätzung und der auf den Auftrag abgestimmte Mandatsvertrag mit für den Mandanten massgeschneiderter Erläuterung. Die Kosten der Anfrage können über denen des Auftragswerts liegen. Einfacher ist es, wenn …

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