Verfrachterhaftung: Verfrachterhaftung beim Schiffstransport
Rechtslupe | 29. Juli 2009 — Die Haftungsbeschränkungen nach §§ 658, 659, 660 Abs. 1 HGB entfallen gemäß § 660 Abs. 3 HGB nur bei einem eigenen qualifiz…
Eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand kommt nach § 236 Abs. 2 Satz 2 ZPO von Amts wegen nur dann in Betracht, wenn die unverschuldete Fristversäumung offensichtlich oder innerhalb der Wiedereinsetzungsfrist glaubhaft gemacht ist.
Bei Unterzeichnung seines Gesuchs um Fristverlängerung war der Berufungskläger verpflichtet, den Ablauf der Rechtsmittelbegründungsfrist eigenständig zu prüfen. Dabei hätte er erkennen müssen, dass die Berufungsfrist nicht wie nach früherem Prozessrecht einen Monat nach Ablauf der Berufungsfrist, sondern gemäß § 520 Abs. 2 ZPO nach Ablauf von zwei Monaten seit Zustellung des in vollständiger Form abgefassten Urteils, also am 15. Juni 2010, abgelaufen war. Er hätte deswegen innerhalb eines Monats Tatsachen vortragen müssen, die auch diese Fristversäumung als unverschuldet darstellen. Dem ist die Beklagte auch in der Folgezeit nicht nachgekommen.
Bundesgerichtshof, Beschluss vom 8. Dezember 2010 – XII ZB 334/10
Diese Beiträge dürften Sie ebenfalls interessieren: Scheckzahlung beim Finanzamt Zugewinnausgleichsve… » Vollständiger ArtikelErschienen 3. Januar 2011 auf http://www.rechtslupe.de.
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