Frau Merk - Merkt mal wieder nichts

Wie Golem berichtet, hat die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) die gestrige Verschärfung des Jugendschutzgesetzes bei Computerspielen und Filmen durch den Bundestag als ungenügend bezeichnet. Eine leichtere Indizierungsmöglichkeit als jugendgefährdend allein reiche nicht aus.

"Wir brauchen ein strafrechtliches Verbot von virtuellen Killerspielen. Um solche Gewaltspiele mit ihren negativen Folgen effektiv bekämpfen zu können, muss ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot im Strafrecht geschaffen werden", so Merk. "Nur dann kann es gelingen, derartige Machwerke zurückzudrängen."

Ungefähr ebenso sinnvoll wie die jetzt vorgeschriebenen deutlich größeren Altersfreigabe-Angaben auf den Verpackungen derartiger Spiele - nämlich gar nicht. Irgendwann schon einmal etwas von Downloads Tauschbörsen u.ä. gehört, Frau Merkt-nichts-mehr?

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Themen: Bundestag , Golem , Merk , Spiele , Downloads , Frau Merk

Erschienen 12. Mai 2008 auf http://ra-melchior.blog.de.

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