Frau fordert halbe Million Euro wegen Diskriminierung

Wegen angeblicher Diskriminierung am Arbeitsplatz verlangt eine 38 Jahre alte Frau rund eine halbe Million Euro Schadensersatz. Die Außendienstmitarbeiterin wendet sich vor dem Arbeitsgericht Wiesbaden gegen die R+V Versicherung und beruft sich auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), das seit August 2006 in Kraft ist und Benachteiligungen wegen ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion oder Alter verhindern soll. Dem Gericht zufolge behauptet die Mitarbeiterin türkischer Herkunft, die Versicherung habe sie als Frau und wegen ihrer Abstammung diskriminiert.

Am Montag scheiterte ein Gütetermin vor dem Arbeitsgericht Wiesbaden. Jetzt müssen die Richter entscheiden. (…)

Quelle: Handelsblatt vom 18.02.2008

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Themen: Rechtsprechung , Religion , Handelsblatt , Arbeitsgericht Wiesbaden

Erschienen 18. Februar 2008 auf http://log.handakte.de/.

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