Foltermord-Prozess: Rechtsmediziner spricht von deutlich mehr als hundert Schlägen
am 24.07.2007 von http://www.woetzel-online.info/Nichts für schwache Nerven war der achte Verhandlungstag im Würzburger Schwurgerichtsprozess um den grausamen Foltermord an einer 73-jährigen Rentnerin aus Volkach (Kreis Kitzingen). Rechtsmediziner Dr. Thomas Tatschner von der Universität Würzburg berichtete bis ins kleinste Detail von der Obduktion der zerteilten Leiche des Tatopfers. Die grausigen Farbfotos der Leichenteile hielten zwar nur die am Verfahren Beteiligten in Händen, die Aufnahmen waren vom Zuschauerraum aus aber trotzdem teilweise gut zu erkennen. Tatschner bestätigte den in der Anklage beschriebenen Tatverlauf. Wie ausführlich berichtet, liegt dem 51-jährigen Angeklagte Mord und Vergewaltigung seiner Stiefmutter zur Last. Er soll die 73-Jährige im Keller des gemeinsamen Wohnhauses überwältigt, gefesselt, stundenlang sadistisch gefoltert und anschließend zerstückelt haben. Bei der Obduktion des Leichnams fand Tatschner nicht nur zahlreiche Stich- und Schnittverletzungen. Auch Spuren von „deutlich mehr als hundert Schlägen“, wahrscheinlich mit einer Peitsche, habe der Körper des Opfers aufgewiesen. Die Stellen, an denen gut eine Stunde lang auf die Rentnerin eingeprügelt wurde, und auch andere Verletzungen lassen laut Tatschner „auf einen sexuellen Hintergrund der Tat schließen“. Gestorben ist die 73-Jährige durch Verbluten. Tatschner hält es für wahrscheinlich, dass der Angeklagte damit begonnen hat, die Leiche zu zerteilen, als seine Stiefmutter noch am Leben war. Der 51-Jährige hat offenbar aber auch nach Eintritt des Todes seinem Hass auf die Rentnerin freien Lauf gelassen: Spuren am Kopf des Opfers deuten auf „Zerstörungswut“ hin, sagte Tatschner. Die vom …
Foltermord-Prozess: Verlobte steht zum Angeklagten
schreibmaschine / Im Würzburger Schwurgerichtsprozess um den grausamen Foltermord an einer 73-jährigen Rentnerin aus Volkach (Kreis Kitzingen) hat die Verlobte des Angeklagten das Tatopfer am Dienstag in keinem guten Licht dargestellt. „Sie war den gan…
Foltermord-Prozess dauert länger
schreibmaschine / Im Prozess um den grausamen Foltermord an einer Rentnerin aus Volkach (Kreis Kitzingen) wird das Urteil nun doch erst im Herbst gesprochen. Kurz vor Absachluss der Beweisaufnahme stellte der Verteidiger des 51-jährigen Angeklagten, Rechtsanwalt…
Foltermord-Prozess: Steuerungsfähigkeit nicht erheblich eingeschränkt
schreibmaschine / Nach knapp vier Monaten Verhandlungsdauer steht der Prozess um den grausamen Foltermord an einer Rentnerin aus Volkach (Kreis Kitzingen) vor dem Würzburger Schwurgericht jetzt kurz vor dem Abschluss. Am Dienstag hat Psychiater Professor Dr. Mar…
Überschreitung der Sachverständigen-Kompetenz?
schreibmaschine / Im so genannten „Foltermord-Prozess“ vor dem Würzburger Schwurgericht hat die Verteidigung am Montag eine „angemessene Freiheitsstrafe“ für den 51-jährigen Angeklagten aus Volkach (Kreis Kitzingen) beantragt. De…
Foltermordprozess: Angeklagter soll lebenslang hinter Gitter
schreibmaschine / Wegen der sadistischen Folter und grausamen Ermordung seiner Stiefmutter soll ein 51-Jähriger aus Volkach (Kreis Kitzingen) für den Rest seines Lebens hinter Gitter. Im Foltermord-Prozess vor dem Würzburger Schwurgericht hat Oberstaats…
Foltermord-Prozess: Stress und Reibereien in Volkach
schreibmaschine / Keine neuen gruseligen Details der Tat, sondern das angespannte Verhältnis zwischen Täter und Opfer stand am dritten Verhandlungstag im Prozess um einen brutalen Foltermord in Volkach (Kreis Kitzingen) im Mittelpunkt. Bekannte und Verwandte…
