Folkerts betreitet seine Beteiligung am Buback-Mord

Der 1980 unter anderem wegen der Beteiligung an der Ermordung des früheren Generalbundesanwalt Siegfried Buback zu lebenslanger Haft verurteilte und 1995 entlassene ehemalige RAF-Aktivist Knut Folkerts hat gegenüber dem SPIEGEL jede Tatbeteiligung bestritten. Laut rp-online bezeichnet Folkerts den damaligen Prozess als “eine Farce”. Er habe sich zur Tatzeit in Köln und in den Niederlanden aufgehalten. Er sei auch nicht in die Vorbereitung des Attentats eingebunden gewesen. Dennoch übernehme er als ehemaliges RAF-Mitglied die Mitverantwortung. Er habe die Tat damals für richtig gehalten und von deren Planung auch gewusst. Er sehe sich “für alles, was die RAF in der Zeit tat, in der ich ihr als Illegaler angehörte, politisch und moralisch verantwortlich”.

Folkerts Angaben zu seinem Aufenthalt während der Tatzeit decken sich mit denjenigen anderer RAF-Mitglieder. Die Bundesanwaltschaft war seinerzeit davon ausgegangen, dass Folkerts die tödlichen Schüsse vom Soziussitz eines Motorrades aus abgegeben hatte.

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Themen: Raf , Beteiligung

Erschienen 13. Mai 2007 auf http://www.strafblog.de.

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