Gibt ES Wegen Betrug Sicherheitsverwahrung: Sicherungsverwahrung
Lichtenrader Notizen | 9. November 2005 — Pressemitteilung der justiz Rheinland-Pfalz vom 9.11.05: Sicherungsverwahrung Die Sicherungsverwahrung eines Angeklagten kann …
Der Inhaber eines Urheberrechts schreibt eine Strafanzeige und fordert die Strafverfolgungsbehörde auf, ein Ermittlungsverfahren gegen den Betreiber und die Nutzer eines Filesharing-Netzes einzuleiten. Dieser Aufforderung kommt die Staatsanwaltschaft auch nach (dazu ist sie ja auch verpflichtet) und stellt in zahlreichen Wohnungen und Geschäftsräumen, die durchsucht wurden, hunderte von Rechnern sicher.
Die Strafandrohung des § 108 UrhG (bis zu drei Jahren oder Geldstrafe) ist die eine Sache. Die andere Sache sind die Anträge, die der Anzeigeerstatter gestellt hat:
Wir bitten, im Falle einer Verurteilung nach §§ 108 UrhG gem. § 110 UrhG zu verfahren und die Gegenstände, die durch die Straftat hervorgebracht oder zu ihrer Begehung oder Vorbereitung gebraucht worden oder bestimmt gewesen sind, einzuziehen und zu vernichten (§§ 74, 74a StGB). Falls das Verfahren nicht mit einer Verurteilung abgeschlossen werden sollte, bitten wir, gleichwohl für die Einziehung und Vernichtung der bezeichneten Gegenstände zu sorgen (§ 76a StGB), damit diese nicht zu weiteren Straftaten gebraucht werden können. Des weiteren bitten wir, bei dem Verdächtigten eine Vermögensermittlung und ggf. auch eine Vermögens-Abschöpfung gem. § 111 b Abs. 1, 5; § 111 c StPO i.V.m. § 73 StGB durchzuführen, um die unseren Mandanten zustehenden vermögensrechtlichen Ansprüche zu sichern.Der Super-GAU für einen beschuldigte Filesharing-Netz-Nutzer und -Betreiber wäre also die Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe, Sicherstellung und Einziehung seiner Rechner samt Equipment sowie “Abschöpfung” seiner Kontoguthaben.
Manchen Nutzern wird dieses Gefahr erst zu spät bewußt. Dann nämlich, wenn deutlich wird, daß das Herunterladen von ein paar Musikstückchen oder von Software zum Verlust der gesamten wirtschaftlichen Existenz führen kann.
Lichtenrader Notizen | 9. November 2005 — Pressemitteilung der justiz Rheinland-Pfalz vom 9.11.05: Sicherungsverwahrung Die Sicherungsverwahrung eines Angeklagten kann …
Heymanns Strafrecht Online Blog | 7. Oktober 2011 — Die Angeklagten werden wegen Bandendiebstahls zu Freiheitsstrafen zwischen drei Jahren und drei Jahren und neun Monaten verurte…
MEDIEN INTERNET und RECHT | 22. Juni 2009 — 1. Tatobjekt des § 202c Abs. 1 Nr. 2 StGB kann nur ein Computerprogramm sein, dessen Zweck die Begehung einer Straftat nach § 202a…
MEDIEN INTERNET und RECHT | 21. Oktober 2008 — 1. In Filesharingfällen stehen sich im Rahmen der nach § 406e Abs. 2 StPO erforderlichen Interessenabwägung die Rechte der Rechtei…
Lichtenrader Notizen | 7. September 2005 — Im Bundesgesetzblatt 2005, Seite 2674, wurde das 39. Strafrechtsänderungsgesetz am 07.09.2005 verkündet. Ab 08.09.2005 gelten di…
MEDIEN INTERNET und RECHT | 26. Mai 2010 — 1. Das Zugänglichmachen eines gesamten Musikalbums - und nicht etwa nur eines Titels - im Wege des Filesharing überschreitet die B…
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 17. April 2010 — LG Hannover, Urteil vom 19.11.2009, Az. 25 O 10/09 §§2 Abs. 1 Nr. 1; 3; 4; 5 UWG; § 97a Abs. 2 UrhG; § 352 StGB Dies …
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 15. August 2011 — Derzeit werden im Namen der Kanzlei Auffenberg, Petzold & Witte ausgestellte Filesharing-Abmahnungen versendet. Zugleich …
CMS Hasche Sigle | 21. Juni 2011 — In Zusammenhang mit dem polizeilichen Vorgehen gegen die Betreiber der Internetplattform „kino.to“ (wir berichteten) stellten e…
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 23. August 2009 — BGH, Urteile vom 22.04.2009 , Az. I ZR 175/07, Az. I ZR 215/06 und Az. I ZR 216/06 §§ 20, 87 Abs. 1 UrhG Der BGH hat in die…