Feststellung der Vaterschaft

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EuGHMR) hatte über den Fall eines Schweizer Bürgers, geboren 1939, zu entscheiden, der auch in seinem vorgerückten Alter noch Gewissheit über seine Abstammung haben wollte.

Die Details des Falles:

Die Mutter des Schweitzer Antragstellers (im Folgenden zur Vereinfachung: Sohn, auch wenn es nur der mutmaßliche Sohn ist) hatte bei seiner Geburt einen gewissen A.H. als Vater bezeichnet. A.H. hatte zwar eingeräumt, intime Beziehungen mit der Mutter gehabt zu haben, seine Vaterschaft jedoch bestritten. Eine Vaterschaftsfeststellungsklage war 1948 abgewiesen worden, weil A.H. die nach dem damaligen Schweizer Recht mögliche Einrede des Mehrverkehrs erhoben hatte. Kurz nach A.H.s Tod 1976 wurde auf Betreiben des Sohnes eine Blutgruppenuntersuchung durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass eine Vaterschaft A.H.s nicht au…

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Themen: Rechtsprechung , Schweitzer

Erschienen 5. Oktober 2006 auf http://log.handakte.de/.

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