Feindliche Übernahmen en vogue

Es gibt keine Industriebranche und kein Land mehr, wo Unternehmen noch nicht von feindlichen Übernahmen bedroht wären. Zu diesem Schluß kam Dirk Albersmeier, verantwortlich für Fusionen und Übernahmen im deutschsprachigen Raum bei der Investmentbank J.P. Morgan, am Donnerstag auf einer Veranstaltung des Deutschen Aktieninstituts in Frankfurt. Gleich drei der zehn größten Transaktionen in diesem Jahr seien in Deutschland abgelaufen, unterstrich er. Eine Studie des Geldinstituts hat gezeigt, daß unfreundliche Übernahmen - also solche, die jedenfalls anfänglich gegen den Willen des Vorstands der angegriffenen Aktiengesellschaft stattfinden - in Europa sehr viel häufiger geworden sind. Gegenwärtig seien solche Aktivitäten hier sogar häufiger als in den Vereinigten Staaten, sagte Albersmeier. Den Grund sieht er unter anderem darin, daß amerikanische Unternehmen aus rechtlichen Gründen über sehr viel mehr „Giftpillen“ verfügten als europäische, um Angreifer abzuwehren. Trotzdem s…

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Themen: Deutschland , Frankfurt , Wissenschaft , Investmentbank

Erschienen 6. Oktober 2006 auf http://www.jurabilis.de.

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