FCK-Profis: Teurer Verkehr
Es könnte ein teurer Verkehr gewesen sein, an dem die Fußballprofis des 1. FC Kaiserslautern, namentlich die Herren Sippel, Ilicevic
und Petsos teilgenommen haben. Wie Jungs nun mal so sind, wollte man den Samstag Abend nach der gemütlich in einem Kaiserslauterer Gewerbegebiet ausklingen lassen. Umweltbewusst bestieg
die Fahrgemeinschaft Sippels BMW, was sich im späteren – man ahnt es schon – Strafverfahren noch als nützlich herausstellen mag.
Jener BMW soll kurz vor dem Ziel ein parkendes Auto gegen eine Hauswand gedrückt haben und einige Meter weiter abgestellt worden
sein. Die Besatzung begab sich sodann in das dort ansässige Eros Center. Die von Zeugen gerufene Polizei machte den Fahrzeughalter
Sippel als Spitzenreiter aus: 1,6 Promille. Soweit die nackte Meldung.
Sollte Sippel als Fahrer verurteilt werden, winken derzeit die Tatbestände § 315 c StGB und 142 StGB. Der nur noch zweite Torwart des
Bundesligisten könnte folglich mit schon 14 Punkten in die Saison starten. Hinzu käme der Entzug der Fahrerlaubnis mit Sperrfrist für
plusminus 12 Monate und anschließender MPU sowie eine Geldstrafe. Die sogenannte Fahrereigenschaft scheint der junge Mann aber zu
leugnen. Das ist im Ansatz nicht ganz falsch, da ja auch einer der beiden Mannschaftskameraden gefahren sein könnte.
Damit hört die taktische Meisterleistung aber schon auf, denn bloßes Leugnen oder besser einfachstes Schweigen schien wohl zu
defensiv. Stattdessen wurden die Ermittler auf einen “vierten Mann” hingewiesen, der der Lenker gewesen sein soll. Sofern das gelogen
war, wird der Staatsanwalt noch eine falsche Verdächtigung anzuklagen haben.
Es kommt daher der Verdac…
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