Falscheschuldigungsquote bei Vergewaltigung Teil 2 – Wer bietet mehr?

Ich hatte bereits vor einiger Zeit ausführlich dargelegt, warum die (gerne ohne konkrete Quellenangabe) immer wieder vorgebrachte Behauptung, es sei erwiesen, dass nur 3 % aller Vergewaltigungsanzeigen Falschbeschuldigungen seien, so nicht aufrecht zu erhalten ist.

Trotzdem wird die Floskel von Feministinnen gerne wieder und wieder irgendwo eingestreut und so vorgetäuscht, dass es sich um eine verbindliche Messgröße handelt.

In der taz wurde nun eine Kriminalhauptkomissarin (u.a.) dazu befragt:

taz: Wie oft täuschen Frauen Gewalt oder Vergewaltigung vor?

Die Quote der Taten, die so eingestuft werden, liegt bei 7 Prozent. Erwachsene Frauen tun das also höchst selten. Wir haben aber bei einer Auswertung in Detmold festgestellt, dass junge Opfer bis 25 Jahre am häufigsten Vergewaltigungen vortäuschen.

Also hier schon sieben Prozent Falschbeschuldigungen und nicht nur drei. Eine genaue Begründung der Hauptkommissarin, wie diese Quote denn eigentlich ermittelt wurde fehlt natürlich. Also auch hier vermutlich wieder Kaffeesatzleserei, denn es darf bezeifelt werden, dass es mit seriöser Wissenschaftlich möglich ist, eine tatsächliche Falschbeschuldigungsquote zu ermitteln.

Bemerkenswert dann noch die Antwort der Politistin auf die Folgefrage, warum denn Frauen überhaupt falsch beschuldigen:

Viele geben die Anzeige nicht freiwillig auf, sondern werden von ihren Freundinnen oder anderen nahestehenden Personen massiv dazu gedrängt. Häufig ist es so, dass sich ein Mädchen mit einem Jungen trifft, von dem die Eltern nichts wissen dürfen. Beim Date will der Junge dann mehr als das Mädchen. Aber das wagt das Mädchen nicht zu sagen und …

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Themen: Vergewaltigung , Opfer

Erschienen 6. Februar 2012 auf http://litigationiswar.wordpress.com.

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