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Falsche Begründung im Ergebnis nicht willkürlich

am 27.03.2008 von strafprozess

Das Bundesgericht setzt sich in BGer
6B_816/2007 vom 11.03.2008 mit einem Kostenentscheid auseinander, den der Beschwerdeführer als willkürlich rügte. Obwohl er teilweise obsiegt habe, seien ihm die gesamten Verfahrenskosten auferlegt worden. Das Bundesgericht kommt zum Schluss, die Begründung der Vorinstanz sei zwar falsch, im Ergebnis aber nicht willkürlich.
Da die Vorinstanz auf einen Teil der Anklage nicht eingetreten ist, hat der Beschwerdeführer teilweise obsiegt, auch wenn im angefochtenen Urteil die erstinstanzliche Strafe nicht reduziert worden ist (…). Dem Beschwerdeführer aber die erstinstanzlichen Verfahrenskosten trotz teilweisen Obsiegens (einzig) mit der Begründung aufzuerlegen, das Strafmass sei unverändert geblieben, ist nicht haltbar. Eine Aufhebung des angefochtenen Entscheids rechtfertigt sich allerdings nur, wenn dieser auch im Ergebnis willkürlich ist.
[hier folgen rechtliche Ausführungen zur Kostenliquidation nach kantonalem Recht, die ich hier nicht abdrucken muss].
Die Vorinstanz hat es in tatsächlicher Hinsicht willkürfrei als erstellt erachtet, dass der Beschwerdeführer am 23. Juni 2006 im Schlafzimmer der von ihm und A. bewohnten Wohnung mit einem Revolver einen nur grob gezielten Schuss gegen die Zimmerdecke abgegeben hat. Die Vorinstanz ist jedoch auf die Anklage nicht eingetreten, da der Nachweis, dass sich A. zum Tatzeitpunkt im Schlafzimmer aufgehalten habe, nicht erbracht sei (…). Das Verhalten des Beschwerdeführers, sprich die Schussabgabe im Schlafzimmer, ist zivilrechtlich vorwerfbar, und seine Schuldfähigkeit war zum Tatzeitpunkt nicht gänzlich aufgehoben. Der Beschwerdeführer hat damit die Einleitung der Strafuntersuchung durch ein verwerfliches Verhalten verursacht, weshalb es im Ergebnis nicht zu beanstanden ist, dass ihm die erstinstanzlichen Verfahrenskosten vollumfänglich überbunden wurden. Der angefochtene Entscheid hält somit auch im Kostenpunkt der …

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strafprozess / Der Kassationshof hebt ein Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn als willkürlich auf (Urteil 6A.36/2006 vom 27.06.2006). Der Beschwerdeführer hatte in einem SVG-Administrativverfahren einen amtlichen Verteidiger statt einen unentgel…

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