Fahrverbot – Urteilsgründe – Wie müssen sie beschaffen sein?

Die letzte Station, ggf. eine Aufhebung des amtsgerichtlichen Urteils zu erreichen, das den Betroffenen zu einem Fahrverbot verurteilt, sind häufig fehlerhafte = lückenhafte (§ 267 StPO) Urteilsgründe. Eine besondere, für manchen Verteidiger auch überraschende Rolle, spielt dabei die Frage, wie konkret sich der Amtsrichter mit der Frage der Möglichkeit des Absehens vom Fahrverbot gegen Erhöhung der Geldbuße auseinandersetzen muss. Eine Problematik, die Anfang der 90-iger Jahre eine größere Rolle gespielt hat und dann ein wenig in Vergessenheit geraten ist. Nun hat sie der OLG Hamm, Beschl. v. 01.07.2011 – III 1 RBs 99/11 – wieder hervorgeholt. Das OLG weist – wie auch schon die Rechtsprechung in der Vergangenheit – darauf hin, dass der Tatrichter bei der Anordnung eines Regelfahrverbots die Möglichkeit, vom Fahrverbot gegen Erhöhung der Geldbuße absehen zu können, nicht ausdrücklich ansprechen muss, wenn es sich bei der Tat um einen besonders schweren Verstoß handelt. Insoweit nichts Neues, ab…

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Themen: Entscheidung , Rbs , Fahrverbot , Geldbuße , Anforderungen , Absehen , Urteilsgründe
Rechtsgebiet: Verfahrensrecht

Erschienen 27. Juli 2011 auf http://blog.strafrecht-online.de.

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