EU Frequenzgipfel - größere Rolle der EU?
Über den gestern in Brüssel zuende gegangenen Frequenzgipfel ist in der deutschen Presse nur (zu?) wenig berichtet worden.
Gegenwärtig ist die Frequenzvergabe weitestgehend Sache der Mitgliedstaaten: Ein Eingreifen der EU ist nur dort vorgesehen wo dies
zur Vermeidung technischer Störungen und wegen eines begründeten, übergeordneten Gemeinschaftsinteresses der EU geboten erscheint.
Im wesentlichen wurden beim Frequenzgipfel folgende vier Schwerpunkte herausgearbeitet:
1.) Wie können für am besten eingesetzt werden? Frequenzen sind eine
wichtige Resource für den Aufbau eines digitalen Europas, auch um gegenüber den USA und anderen Industrieländern wirtschaftlich Boden
gut zu machen. Allerdigns besteht eine Gefahr der Fragmentierung innerhalb der EU bei der Entwicklung grenzüberschreitender Dienste.
2.) Was kann effektives Frequenzmanagement erreichen, um den sozialen und kulturellen Belangen in der EU angemessen Rechnung zu
tragen? Hierzu bedarf es eines koordinierten und harmonisierten Ansatzes innerhalb der EU. Bloße Moderatorenrolle der EU?
3.) Wie kann die EU sicherstellen, dass Breitband allen zugutekommt und welche Rolle spielen Frequenzen dabei? Ein zentraler Aspekt
in diesem Zusammenhang ist die Schließung der weißen Flecken für die Breitbandabdeckung.
4.…
» Vollständiger Artikel