EU entscheidet über längeren Mutterschutz

In der Europäischen Union wird derzeit eine Verlängerung des Mutterschutzes geplant. 20 Wochen soll dieser künftig dauern.

Aber kaum tauchen diese ersten Informationen auf, stellen sich viele Arbeitgeberverbände quer.

Die Arbeitgeber in Deutschland haben das Europäische Parlament aufgefordert, gegen die Verlängerung zu stimmen. Die Pläne könnten zu höheren Kosten für viele Unternehmen führen und könnten zugleich die Beschäftigungschancen von Frauen verschlechtern. „Ich appelliere an die Abgeordneten des Europäischen Parlaments, überzogenen Mutterschutzbestimmungen zu Lasten der Arbeitgeber nicht zuzustimmen“, sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt.

Das Votum des zuständigen Fachausschusses im Parlament, den Mutterschutz bei voller Lohnfortzahlung von 14 auf 20 Wochen zu verlängern und einen vollständig bezahlten zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub einzuführen, gehe „eindeutig zu weit“, sagte Hundt. Die Abgeordneten des EU-Parlaments entscheiden in dieser Woche über die Verlängerung des Mutterschutzes.

Hundt warnt indessen vor den Kosten der geplanten Änderungen des Mutterschutzes. „Die Wirtschaft und die öffentli…

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Themen: Öffentliches Recht , Bda , Europäisches Parlament , Mutterschutz , Dieter Hundt , Dieter Hunt
Rechtsgebiet: Arbeitsrecht

Erschienen 18. Oktober 2010 auf http://lynch04.wordpress.com.

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