Erste Eindrücke von der Station bei der Staatsanwaltschaft
am 15.06.2008 von Rechtseinblicke
Der ersten zwei Wochen bei der Staatsanwaltschaft sind rum. Daher möchte an dieser Stelle mal über meine ersten Eindrücke schreiben. Nachdem ich ja schon diverse Horrorgeschichten bezüglich der Arbeitsbelastung während der StA-Station gehört habe, kann ich für mich jedenfalls etwas Entwarnung geben. Es sieht wohl so aus, dass ich mir ein mal die Woche ein paar Akten zur Bearbeitung abhole. Bearbeitungszeit ist dann eine Woche. Da viele Verfügungen und auch allgemeine Anklagen eher in einer kürzeren Zeit angefertigt werden können als ein Urteil, dürfte die Bearbeitungszeit wohl auch reichen.
Ich habe wohl noch einige Schwierigkeiten mit den Formalie, insbesondere, was das Anfertigen von Verfügungen angeht. Mir ist in den meisten Fällen schon recht klar, was ich mit der Akte machen will, allerdings scheitert es häufig daran, dass ich nicht so genau weiß, wie ich es denn formulieren soll. Aber ich denke, dass wird mit der Zeit etwas besser. Wo wir auch schon bei einem entscheidenden Kritikpunkt an der StA-Station sind: ich glaube, dass 3 Monate nicht annähernd reichen, um auch nur ein klein wenig Routine für die Arbeit zu bekommen. Gerade im Hinblick auf das 2. Examen ist das leider etwas schade. Bei der Zivilrechtsstation hatte ich schon …
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