Erhöhung der Pflichteinlage eines Kommanditisten durch im Gesellschaftsvertrag festgelegte Mehrheit (keine Einstimmigkeit erforderlich)

Mit Urteil vom 25.05.2009 hat der BGH (II ZR 259/07) entschieden, dass Erhöhungen von Pflichteinlagen nicht einstimmig erfolgen müssen, sondern nur der im Gesellschaftsvertrag festgelegten Mehrheit unterliegt:

“Ein Beschluss zu einer Beitragserhöhung ist – sofern nicht eine gegenteilige allseits oder individuell wirkende Bedingung vereinbart ist – zu Lasten des zustimmenden Gesellschafters auch dann verbindlich, wenn nicht sämtliche Gesellschafter zugestimmt haben, der Beschluss aber im Übrigen die nach dem Gesellschaftsvertrag erforderliche Mehrheit erhalten hat.”

Urteil im Volltext: BGH, Urteil vom 25. Mai 2009 – II ZR 259/07 - OLG Hamburg LG Hamb…

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Themen: Erhöhung , LG Hamburg , Olg Hamburg , Personengesellschaft , Nachschusspflicht , Kommanditgesellschaft , Personengesellschaftsrecht , Pflichteinlage , Otto-entscheidung , Satzungsmehrheit , Pflichteinlage Kommanditist
Rechtsgebiet: Gesellschaftsrecht

Erschienen 21. Juli 2009 auf http://justicio.de.

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