UNICEF: Zwischenbilanz der Hilfe drei Monate nach der Flut
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UNICEF bringt mit Hochdruck große Mengen Hilfsgüter in die am stärksten von der Naturkatastrophe betroffenen Küstenstriche Asiens und unterstützt die Versorgung der Obdachlosen mit sauberem Wasser. Der erste Hilfsflug vom zentralen UNICEF-Warenlager in Kopenhagen startet heute Nachmittag mit Medikamenten, Zusatznahrung für Kinder und Schutzutensilien nach Sri Lanka. Weitere Hilfsflüge folgen. In allen Katastrophenregionen haben UNICEF-Teams der Länderbüros sofort mit vorhandenen Lagerbeständen geholfen. Für die Kinder sind die nächsten Tage entscheidend, erklärte UNICEF-Direktorin Carol Bellamy in New York. Die Naturkatastrophe hat vor allem die ärmsten Familien getroffen. Die überlebenden Kinder leiden am stärksten. Viele stehen unter Schock. Die Kinder sind besonders durch Krankheiten gefährdet, die durch verschmutztes Wasser ausgelöst werden. Hunderttausende Familien haben ihre Lebensgrundlagen verloren. UNICEF ist besorgt, dass viele Kinder bei der Katastrophe von ihren Angehörigen getrennt wurden. Auf Sri Lanka warnt UNICEF vor neuen Gefahren durch zahlreiche Landminen, die durch die Flut aus gekennzeichneten Minenfeldern weggeschwemmt wurden. Diese Minen stellen für Menschen, die in ihre Dörfer zurückkehren wollen, eine große Gefahr dar. Sri Lanka: Hilfsflüge aus dem zentralen UNICEF-Warenlager in Kopenhagen und aus Belgien bringen 65 Tonnen Medikamente nach Sri Lanka. Sie stellen die Grundversorgung für 150.000 Menschen für drei Monate sicher. Weiter werden Bettlaken, Handtücher, Kochsets, Schlafmatten, Wasser, Seife und Kleidung in den verwüsteten Küstenorten verteilt. Indien: Im indischen Bundesstaat Tamil Nadu hat UNICEF in den Auffanglagern in Kanchipuram für die Obdachlosen die ersten 50 Wassertanks mit jeweils 500 Litern Kapazität installie…
» Vollständiger ArtikelErschienen 28. Dezember 2004 auf http://menschenrechte.blogg.de/.
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