Erbrecht für Profis: Pastor spendet Schlüpfer
am 20.03.2006 von http://www.elbelaw.de/blawg
Wie das Hamburger Abendblatt heute zu berichten weiß, muss die Hamburger Kirche St. Jacobi jedes Jahr Unterwäsche für Bedürftige kaufen.
Die Hamburgerin Johanna Margaretha Eding hatte im Jahre 1762 ihr ganzes Vermögen - immerhin ansehnliche 850 Mark Banco - der Kirchengemeinde vermacht. Die Jungfer hatte einen eigentümlichen letzten Willen: Von den Zinsen sollte jedes Jahr Unterwäsche für bedürftige Damen gekauft werden. Und zwar „solange die Sonne scheint und der Wind weht“. So will es das Testament.
Schon verrückt, was es da so gibt. Aber es kommt noch besser:
Das Vermögen ist zwar längst verbraucht. Doch die Sonne scheint weiterhin, und Edings letzter Wille ist immer noch rechtskräftig. Schon zweimal landete die „schlüpfrige“ Angelegenheit vor Gericht. 1985 wurde das letzte Mal über die Damenunterwäsche gestritten. Doch …
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