Entschädigung abgelehnt: Diskriminierung!
am 01.06.2006 von Handakte WebLAWg
Das LAG Berlin hat in einer Entscheidung vom Donnerstag, d. 30.03.2006 eine Klage auf Entschädigung wegen geschlechtsbezogener Diskriminierung eines Stellenbewerbers bei der Einstellung abgewiesen.
Der – männliche – Bewerber hatte sich auf eine Stelle beworben, die für eine „Chefsekretärin/ Assistentin“, also nicht geschlechtsneutral, ausgeschrieben war. Er wurde bei der Stellenbesetzung nicht berücksichtigt und machte daraufhin eine Schadenersatzforderung in Höhe von 3 Monatsverdiensten geltend.
Das LAG entschied, dass ein etwaiger Entschädigungsanspruch gemäß § 611 a BGB voraussetze, dass der Bewerber sich subjektiv ernsthaft beworben habe und objektiv für die zu besetzende Stelle in Betracht gekommen sei. Aus Indizien im Zusammenhang mit der Bewerbung könne aber geschlussfolgert werden, dass eine ernsthafte Bewerbung gar …
Zur Entschädigung wegen geschlechtsbezogener Diskriminierung bei der Einstellung
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Nicht geschlechtsneutrale Stellenanzeige - Keine Entschädigung bei Indizien für unernste Bewerbung
andreas-buschmann.net / Ein Arbeitgeber schreibt eine Stelle mit der unzulässigerweise nur Frauen ansprechenden Stellenbezeichnung “Chefsekretärin/ Assistentin” aus. Ein bei der Stellenbesetzung nicht berücksichtigter männlicher Stellenbewerber machte darau…
Entschädigung wegen Diskriminierung abgelehnt
Rechtblog / Wie das Handelsblatt berichtet, hat das Landesarbeitsgericht Berlin der Klage eines Bewerbers nicht entsprochen: Das Landesarbeitsgericht Berlin hat in einer aktuellen Entscheidung eine Klage auf Entschädigung wegen geschlechtsbezogener Diskriminier…
Diskriminierung wegen des Geschlechts - Entschädigung
Die herrschende Meinung / Die beteiligten Parteien haben ihren Streit wegen Diskriminierung eines abgelehnten Bewerbers wegen des Geschlechts durch Vergleich vor dem Amtsgericht Krefeld beigelegt. Beim Arbeitsgericht Krefeld verlangte ein abgelehnter Bewerber Entschädi…
Stewardess als zu alt abgelehnt - 4000 Euro Entschädigung
andreas-buschmann.net / Die Lufthansa lehnte die Einstellung einer 46-jährigen Stewardess wegen ihres Alters als “nicht zumutbar” ab. Die Ablehnung der Bewerberin als “zu alt” wird teuer: Das Arbeitsgericht Frankfurt (11 Ca 8952/06) hielt 4000 E…
Im Zuge der sogenannte Reform Harz IV auf Bahnhofspennerniveau verharzt
Rechtblog / Mit solchen Ausführungen in einer Bewerbung versuchte ein Kollege für sich Ansprüche aus dem AGG abzuleiten. Erfolglos zum Glück. Das LARbG Baden Württemberg hat wie folgt hierzu ausgeführt: Eine Benachteiligung im Sinn…
LAG Baden-Württemberg zur rechtsmissbräuchlichen Bewerbung - AGG-Hopper, Beschluß vom 13.8.2007, 3 Ta 119/07
Arbeitsrecht-Blog.de / Der Bewerber um einen Arbeitsplatz kann sich dann nicht auf eine Diskriminierung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) berufen, wenn es an einer subjektiv ernsthaften Bewerbung fehlt. Das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg hatte am…
Archiv zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) - Wider das AGG-Hopping
www.unternehmensjurist.de / ... Dieses bundesweite Archiv existiert seit August 2006. Es soll Arbeitgebern und deren Anwälten die Verteidigung gegen missbräuchliche Diskriminierungsklagen von Arbeitnehmern erleichtern. Die Beseitigung von Diskriminierung im Arbeitsleben ist…
Diskriminierung wegen des Geschlechts im Bewerbungsverfahren – Stellenanzeige und Auskunft – Arbeitsgericht Stuttgart, Urteil vom 05.09.2007, Az. 29 Ca 2793/07
AGGblog.de / Das Arbeitsgericht Stuttgart hat mit Urteil vom 5. September 2007 unter anderem über die spontane telefonische Auskunft eines Geschäftsführers im laufenden Bewerbungsverfahren zu entscheiden. Eine seit Inkrafttreten des AGG gefürchtete Falle. Das…
LAG: Behinderung muss anerkannt sein
Handakte WebLAWg / Eine Schwerbehinderung kann bei einer Stellenbesetzung nur dann berücksichtigt werden, wenn sie behördlich anerkannt ist. Entscheidend ist dabei der Zeitpunkt der Bewerbung. Wird die Behinderung erst nach Ablauf der Bewerbungsfrist festgestellt, h…
Arbeitsgericht Stuttgart: Signifikante Statistik als Indiz für Diskriminierung wegen des Geschlechts - Urt. v. 26.4.2007, Az. 15 Ca 11133/06
AGGblog.de / Gemäß § 3 Abs. 2 AGG liegt eine unzulässige mittelbare Benachteiligung wegen des Geschlechts vor, wenn dem Anschein nach ein neutrales Verfahren eine Person wegen eines in § 1 AGG genannten Grundes in besonderer Weise benachteiligen kann. Das Gl…
