Einen Fussmarsch gespart
am 28.11.2006 von http://strafverteidigerbericht.beeplog.de
Nicht immer läßt es sich vermeiden, dass man als Strafverteidiger den ganzen Tag im warmen Büro sitzen kann, manchmal (auch öfters) muss man auch zu den Hauptverhandlungen ins Gericht gehen. Gegen einen Mandanten war Strafbefehl ergangen. Die Anzahl der Tagessätze war angenehm, nur die Tagessatzhöhe war mit 20,00 € zu hoch für sein Einkommen. Den eingelegten Einspruch haben wir daher auf die Höhe der Tagessätze beschränkt, und sein wirkliches Einkommen mitgeteilt.
Das Gericht hat mir mitgeteilt ohne Hauptverhandlung durch Beschluss die Tagessatzhöhe auf 10,-- € herabzusetzen zu wollen.
Falls ich …
Schöner Abschlag
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Drei Verhandlungstage wegen Fahrraddiebstahls
Mord ist mein Beruf / Meinem Mandanten wurde vorgeworfen, vor längerer Zeit ein Fahrrad geklaut zu haben. Weder wurde er dabei beobachtet, noch wurde das Fahrrad bei ihm gefunden. Ins Rollen gekommen war die Sache anlässlich einer Durchsuchung in einem An-und Ve…
Klassisches Eigentor des Angeklagten
schreibmaschine / So etwas nennt man wohl ein klassisches Eigentor (oder, wie eine Würzburger Staatsanwältin sagte: "Das war die Einlassung der Woche."). Ein 71-jähriger Winzer aus dem Kreis Würzburg hatte Einspruch gegen einen Strafbefeh…
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Geplatzter Deal und wie es weiterging
Mord ist mein Beruf / Wegen Diebstahls in 6 Fällen und Verletzung des Briefgeheimnisses in 6 weiteren Fällen wurde mein Mandant vor einigen Wochen vom Amtsgericht zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzes á 5 € verurteilt. Vorausgegangen war eine g…
Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen
blat.antville: Simons Blawg / ist die Überschrift zu § 132a StGB, dessen Absatz 1 Nr. 1 Grundlage für einen Strafbefehl des Amtsgerichts Heidelberg sein dürfte. Der Umfang der Geldstrafe deutet entweder auf ein überzogenes Strafmaß an Tagessät…
