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Eine Straftat des Staatsanwalts

am 30.10.2007 von kanzlei-hoenig.info

Gegen meinen Mandanten wird ein Ermittlungsverfahren geführt. Ich weiß, wie und wo ich meinem Mandanten erreichen kann. Das weiß die Staatsanwaltschaft nicht. Deswegen ruft der Staatsanwalt bei uns an und befragt zunächst eine Mitarbeiterin nach seiner Adresse.

Gut ausgebildete und erfahrene Mitarbeiterinnen wissen, was sie auf so eine Anfrage des Staatsanwalts mitteilen: Nichts.

Deswegen versucht es der Ermittler bei mir (“Dann geben Sie mir eben Ihren Chef!” [Nein, ich habe nicht vergessen, ein “bitte” zu zitieren.]).

Ich habe dem Jäger mit einer Gegenfrage geantwortet: Ob er wisse, daß es nun nur noch von mir abhängt, ob er sich strafbar macht oder nicht. Wenn ich die Frage nach den Daten meines Mandanten beantworte, begehe ich einen Geheimnisverrat, der gem. § 203 Abs. 1 Nr. 3 StGB …

Auf die Schnüffelnase

Strafprozesse und andere Ungereimtheiten / Mir gefällt so gut, was der Kollege Carsten Hoening aus Berlin-Kreuzberg, der mit der Wanne, zur ewigen Nachschnüffelei von Staatsanwaltschaften und Gerichten nach den Adressen der Mandanten geschrieben hat, dass ich den Text hier zitiere:Gegen mei…

Einstellung - wegen buffer overflow?

kanzlei-hoenig.info / Der Staatsanwalt wollte meinen Mandanten partout nicht ungeschoren davon kommen lassen. Obwohl es ihm sehr schwer fiel, den technischen Sachverhalt überhaupt zu durchdringen. Ich habe versucht, ihn mithilfe eines Privatgutachtens auf’s Pf…

Er hat gehupt

LawBlog / Nötigung in der Tempo-30-Zone, kann es das überhaupt geben? Ein beleidigter Mitbürger warf meinem Mandanten jedenfalls vor, dieser sei im Wohnbereich sehr dicht aufgefahren und habe “gehupt”. Abgesehen davon, dass die Anzeige von vorne…

ANWALTSGEHEIMNIS

LawBlog / Manche Anwälte haben Nerven. Oder keine Ahnung. Ein Kollege verlangt zum Beispiel von mir, dass ich ihm die Privatadresse eines früheren Mandanten gebe. Auf über zwei Seiten erklärt er mir, warum seine Auftraggeberin, eine Firma, ein “ber…

Anstiftung zum Totschlag in Tateinheit mit versuchter Anstiftung zum Mord

chris.blog » Jura / Da hat man 1.000 Jahre Jura studiert, ist schon seit 500 Jahren Referendar und hat sich noch nie über diese Konstellation Gedanken gemacht: A stiftet B an, den C zu töten, wobei er irrig davon ausgeht, bei B werde ein persönliches Mordmerkmal vorl…

Der Verteidiger als Gehilfe der Staatsanwaltschaft?

Vier Strafverteidiger / In einer Wirtschafts-Strafsache verteidige ich einen Ausländer, der seinen Sitz auch in seiner Heimat hat. Die (deutsche) Staatsanwaltschaft hat den “Verantwortlichen der Firma Bullmann Enterprice” mitgeteilt: Es ist Anzeige gegen…

Par. 153 a StPO: Nötigung oder nur ein gut gemeintes Angebot?

kanzlei-hoenig.info / Der Kollege Jürgen Melchior aus Wismar berichtet hier über einen Fall, dessen Verlauf keinem erfahrenen Strafverteidiger unbekannt ist. Der Beschuldigte braucht sehr gute Nerven und muß eine hohe Risikobereitschaft mitbringen, wenn…

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RA Carsten R. Hoenig

Ein WebLawg der Kanzlei Hoenig Berlin

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