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Ein Jahresrückblick

am 31.12.2005 von http://menschenrechte.blogg.de/

Das Jahr 2005 aus der Sicht von amnesty international (ai)

Menschenrechtsverletzungen weltweit und was ai dagegen tut – eine kleine Auswahl

JANUAR
24.01.05: Die Wege von Waffen und Munition lassen sich kaum verfolgen. Exportierende Länder können kaum zur Rechenschaft gezogen werden, wenn ihre Waffen in die Hände von Kriegsverbrechern gelangen, wie eine u. a. von ai vorgelegte Studie belegt. In der UNO in New York beginnen zeitgleich Verhandlungen über die Kennzeichnung und Nachverfolgbarkeit von Waffen und Munition. Die Studie ist Teil der gemeinsamen Kampagne von ai, Oxfam und dem Kleinwaffennetzwerk IANSA „Waffen unter Kontrolle“, die auf ein rechtlich verbindliches Abkommen zur Kontrolle von Klein- und Leichtwaffen zielt.
27.01.05: Fast drei Jahre nach den blutigen Ausschreitungen im westindischen Gujarat sind die Verantwortlichen noch immer auf freiem Fuß. Mehr als 2000 Menschen fielen der Gewalt am 27. Februar 2002 und an den folgenden Tagen zum Opfer. Insbesondere muslimische Frauen waren Ziel der Übergriffe. Mehrere hundert Frauen und Mädchen wurden vergewaltigt, schwer verstümmelt und, teilweise lebend, verbrannt. ai wirft der von der Hindu-nationalistischen BJP-Partei geführten Regierung von Gujarat und der damaligen indischen Bundesregierung vor, die Ausschreitungen zum Teil bewusst provoziert und später zu wenig getan zu haben, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. FEBRUAR
19.02.05: Erstmals ist ai mit einem Filmpreis auf der Berlinale vertreten. Den Amnesty International Filmpreis auf der 55. Berlinale erhält die niederländisch-deutsch-französisch-israelische Produktion Paradise Now des palästinensischen Regisseurs Hany Abu-Assad. Jury-Mitglied Nina Hoss begründete die Entscheidung so: „Paradise Now ist eine kleine Geschichte über einen großen Konflikt - moralisch, aber nicht …

Amnesty International

Handakte WebLAWg / ... hat laut Nick seinen Web-Auftritt überarbeitet - und (zum Glück) um einige RSS-Feeds ergänzt....…

amnesty international hat wieder zu mehreren Eilaktionen aufgerufen:

Menschenrechte / Saudi-Arabien: Muhanna bin Abdul ‘Aziz al-Hubail, 41 Jahre alt amnesty international befürchtet, dass Muhanna bin Abdul ‘Aziz al-Hubail, der sich Berichten zufolge ohne Kontakt zur Außenwelt in der Stadt al-Ihsa im Osten des Landes in Haft befin…

Briefvorschläge für Eilaktionen

Menschenrechte / Briefvorschläge für aktuelle Eilaktionen von amnesty international gibt es hier ...…

Der Google Jahresrückblick

Bonn Blawg / Google Press Center: Zeitgeist Der Jahresrückblick international von Google. Die Top Suchbegriffe von Australien bis United Kingdom. Wenn man die drohenden Verjährungen im Griff hat (hoffentlich, SCHLUCK...), dann ist das ein amüsanter Zeitvertr…

Monatsrückblick

Jurabilis / …

Amnesty international zieht Bilanz der rot-grünen Menschenrechtspolitik

Menschenrechte / Keine Einschränkungen der Menschenrechte für lukrative Geschäfte, Terrorismusbekämpfung oder politische Freundschaften! Auf Erreichtem aufbauen, Altlasten zügig abbauen, gegenüber mächtigen Staaten deutlich konsistenter handeln, bei der UN-Re…

Hinrichtungen weltweit: China hält weiter traurigen Rekord

Menschenrechte / amnesty international veröffentlicht Zahlen für 2004 In keinem Land der Welt werden so viele Menschen hingerichtet wie in China. Das geht aus der diesjährigen Statistik von amnesty international zur Todesstrafe hervor. Weltweit wurde die Todesstra…

Indien: Dritter Jahrestag der Gujarat-Massaker

Menschenrechte / Regierung lässt Tausende Täter weiter auf freiem Fuß Fast drei Jahre nach den blutigen Ausschreitungen im westindischen Gujarat sind die Verantwortlichen noch immer auf freiem Fuß. Mehr als 2000 Menschen fielen der Gewalt am 27. Februar 2002 und…

Illegale Waffen fluten Region der Großen Seen

Menschenrechte / Demokratische Republik Kongo Trotz eines UN-Waffenembargos wird die Konfliktregion der Großen Seen in Afrika von Rüstungsgütern aus Osteuropa und dem Balkan sowie aus Südafrika, Großbritannien und den USA überschwemmt, wie ein heute veröffent…

Haiti: Herrschaft der Waffen muss gebrochen werden

Menschenrechte / Kleinwaffen sind die wahren Massenvernichtungswaffen unserer Zeit. Sie töten Jahr für Jahr eine halbe Million Menschen. Rund 170.000 solcher Waffen sind im kleinen karibischen Staat Haiti (ca. 8,1 Mio. Einwohner) im Umlauf - mit verheerenden Folgen…

Studie Tracking Lethal Tools

Lichtenrader Notizen / amnesty international Deutschland teilt in einer PRESSEMITTEILUNG folgendes mit: Tödlichen Gütern auf der Spur Berlin, 24. Januar 2005 - Die Wege von Waffen und Munition lassen sich derzeit kaum verfolgen. Die bestehenden staatlichen Regelungen…

Tödlichen Gütern auf der Spur

Menschenrechte / Die Wege von Waffen und Munition lassen sich derzeit kaum verfolgen. Die bestehenden staatlichen Regelungen sind unzureichend. Exportierende Länder können kaum zur Rechenschaft gezogen werden, wenn ihre Waffen in die Hände von Menschenrechtsverlet…

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