Eilaktionen von amnesty international

Usbekistan: Todesstrafe, Folter und Mißhandlung Sodik Kodirow und Schuchrat Aripow sind in unmittelbarer Gefahr, hingerichtet zu werden. Beide sollen in der Untersuchungshaft misshandelt oder gefoltert worden sein. Schuchrat Aripows Eltern hatten die offizielle Erlaubnis, ihn am 14. Oktober 2004 im Gefängnis der Hauptstadt Taschkent [Tashkent] zu besuchen, aber als sie dort ankamen, wurde ihnen dies von den Gefängnisbeamten verwehrt. amnesty international hat zahlreiche Fälle dokumentiert, in denen Familienangehörigen der Zugang zu Gefangenen verwehrt wurde, weil diese bereits ohne öffentliche Benachrichtigung hingerichtet worden sind. Nach Angaben der Menschenrechtsverteidigerin Dilobar Chudoberganowa [Dilobar Khudoberganova] der usbekischen Menschenrechtsorganisation „Mütter gegen Todesstrafe und Folter“ sollen mehrere zum Tode verurteilte Gefangene vor kurzem von Wärtern brutal verprügelt worden sein. Sie vermutet daher, dass „vielleicht den Eltern deshalb der Zugang zu Schuchrat verwehrt wurde, damit sie seine Verletzungen nicht sehen“. Bereits nach der Festnahme soll Schuchrat Aripow von Polizisten brutal verprügelt worden sein. Bahamas: Folter und Mißhandlung Rene Mendoza Banos, Jorge Luis Conde, sowie weitere kubanische und haitianische Gefangene, darunter mindestens fünf Kinder, sind in der Hafteinrichtung Carmich…

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Themen: Amnesty International

Erschienen 21. Oktober 2004 auf http://menschenrechte.blogg.de/.

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