EFF kämpft gegen Ausweitung des Urheberrechtsschutzes

Am vergangenen Freitag hat sich die Electronic Frontier Foundation im Fall Atlantic gegen Howell auf die Seite der Beklagten geschlagen. In einem Unterstützerbrief an das Gericht weist die EFF nachdrücklich darauf hin, dass es im amerikanischen Urheberrechtssystem keinen Tatbestand der “versuchten Verbreitung” von Kopien gibt.

Das Ehepaar Jeffrey und Pamela Howell wurde wie mehr als 20.000 andere US-Bürger von der Musikindustrie wegen illegaler Filesharing-Aktivitäten verklagt. Die Kläger werfen dem Ehepaar vor, ihre ausschließlichen Rechte zur Herstellung und Verbreitung von Kopien urheberrechtlich geschützter Musikstücke verletzt zu haben. Die Kläger von der Musikindustrie haben vor Gericht allerdings nur in elf Fällen nachgewiesen, dass die Howells tatsächlich Kopien hergestellt und verbreitet haben. Darüber hinaus argumentieren sie, dass allein das Speichern von Musikstücken in einem “Shared Folder” ausreichend sei, um ihre Exklusivrechte zu verletzen. In ihrem Unterstützerbrief für die Beklagten weist die EFF dieses Argument strikt zurück. (…)

Quelle: Atlantic gegen Howell vom 14.01.2008

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Themen: Rechtsprechung , Electronic Frontier Foundation , Eff

Erschienen 14. Januar 2008 auf http://log.handakte.de/.

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