EDVGT 2011: BLK III, Freitag 23.9.11, 11 Uhr.

e-CODEX Anhand von e-Codex hat der Referent Herr Jaspers den zahlreich erschiehnen Teilnehmern des 20. Deutschen EDV-Gerichtstages verdeutlicht, wie in Zukunft Bürger oder auch Unternehmer komplexe Probleme, wie z.B. Sprache, Datei-Formate sind anders oder auch eine Unterzeichnung der Datensätze ist nicht möglich, grenzübeschreitend lösen zu können, indem e-Codex die Fähigkeit besitzt die unterschiedlichen IT-Systeme der 15 teilnehmenden Staaten und zwei Interessenvertretungen zu verstehen, dass sog. "Interoperabilitätsprinzip". Dadurch können die Bürger oder auch Unternehmer mit anderen Staaten ohne Probleme kommunizieren. Hierdurch werden die Datensätze angepasst, Sprachen übersetzt oder auch eine elektronische Signatur steht zur Verfügung. Das Projekt begann im Dezember 2010 und soll in 3 Jahren und einem Monat beendet sein, im Moment sind die Organisatoren im Zeitplan. Ziel des Projektes ist es, sowohl den grenzüberschreitenden elektronischen Zugang zum Recht für Bürger und Unternehmen in Europa zu verbessern als auch die elektronische Zusammenarbeit von Einrichtungen der Justiz innerhalb von Europa zu fördern. Hauptbereiche sind in diesem Zusammenhang der Aufbau europaweit anerkannter Standards für ein Identitätsmanagement mit der Verteilung von Rollen und Rechten, Standards für eine elektronische Signatur, für gerichtliche Dokumente, für den Austausch von Dokumenten und Daten sowie für die elektronische Entrichtung von Gerichtsgebühren. Durch solche einheitlichen Standards kann auch zwischen bestehenden technisch unterschiedlich ausgestalteten nationalstaatlichen IT-Lösungen nachhaltig eine Interoperabilität hergestellt werden. Praktisch relevant wird dies etwa bei grenzüberschreitenden europäischen Verfahren für geringfügige Forderungen oder europäischen Mahnverfahren (§§ 1097 ff. und §§ 1087 ff. ZPO), Rechtshilfeverfahren oder europäischen Haftbefehlen. Für die vorgenannten Bereiche sieht das Projekt Pilotverfahren vor. Das neue Justizportal NRW Das Justiz Portal entstand 2001, jedoch durch viele Neuerungen in allen Bereichen und durch die Vielzahl der im NRW-Justizportal veröffentlichten Inhalte machte ein Redesign erforderlich. Die neue Website besticht durch die klare Gliederung in die Bereiche Justizministerium, Bürgerservice, Gerichte und Behörden und Bibliothek. Die Startseite des Portals wird vor allem für News und aktuell wichtige Themen genutzt (Push to front). Wobei "Push to front" meint, Versteckte Dokumente direkt auf die Startseite für die Bürger sichtbar zu machen und auch darauf aufmerksam zu machen. Ferner werden dort alle Presseberichte der Gerichten im Land NRW verlinkt, sowie alle neuen juristischen Meldungen gezeigt, durch die Bereitstellung dieser Nachrichten von Juris. In Zukunft soll es "Justiz intern" geben. Diese Funktion soll es ermöglichen, den Juristen die Mutterschaftsurlaub genommen haben oder auch Väter die für ihr neugeborenes Kind in Vaterschaftsurlaub gegangen sind und die nun keinen Zugang mehr haben, s…

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Themen: Edv-gerichtstag , Edv-gt , Edvgt , Blk , Bund-länder-kommission , Zpo , Unternehmer , Forderungen , Edvgt2011

Erschienen 23. September 2011 auf http://lawgical.jura.uni-sb.de/.

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