Du liebe Güte! Von Polizei zusammengeschlagen wegen fehlenden Lichts?

“Was darf man glauben/was muss man glauben, wenn ein Radfahrer nachts von zwei Polizisten offensichtlich krankenhausreif geschlagen wird…nachdem er ohne Licht durch die Stadt fuhr? ” Diese Frage stellt sich, wenn man liest, was taz.de heute meldet.

taz-Zitat aus dem Polizeibericht:

“…zwei Beamten sei am Samstag gegen 23.30 Uhr an der Rigaer Straße in Friedrichshain ein Radfahrer aufgefallen, der ohne Beleuchtung auf dem Gehweg unterwegs gewesen sei. Als die Polizisten den Mann ansprachen, sei dieser in einen Hauseingang geflüchtet und habe einem Beamten unvermittelt ins Gesicht geschlagen. In der Folge habe der Mann sich heftig gewehrt, um sich geschlagen und mehrfach versucht zu flüchten.”

…und hier die (gekürzte) Schilderung des Fahrradfahrers laut taz:

“Aufgrund früherer schlechter Erfahrungen sei er auf der ansonsten menschenleeren Straße in Panik geraten und ins Haus geflüchtet, berichtet P. >> Dann ging alles sehr schnell <<, erzählt der auch zwei Tage nach dem Vorfall noch sichtlich geschockte Informatiker. Er habe einen Schlagstock auf den Kopf bekommen und sein Blut an die Tür spritzen sehen. Er selbst habe nicht geschlagen, beteuert der seit zehn Jahren in Berlin lebende Brite immer wieder: >>Ich bin eines der Weicheier der Welt.<< “

Entweder, die Beamten haben vollkommen überreagiert oder der ertappte Radfahrer ist nicht nur geflüchtet, sondern hat auch Widerstand geleistet (Sc…

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Themen: Polizei , Ordnungswidrigkeiten , Widerstand

Erschienen 29. Dezember 2008 auf http://www.blog.beck.de/blog.

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