DStV-Mitgliederversammlung für gezielte Maßnahmen im Steuerrecht
am 12.06.2007 von STEUERRECHT
Die Delegierten der Mitgliederversammlung des Deutschen Steuerberaterverbandes e.V. (DStV) haben am 7. Juni drei Resolutionen an den Gesetzgeber gerichtet, um die Glaubwürdigkeit des deutschen Steuerrechts wiederherzustellen.
Eines der zentralen Anliegen der Delegierten ist es, dass Gewinne und Verluste sowie Ertrag und Aufwand symmetrisch behandelt werden. Während Gewinne grundsätzlich ohne Verzögerung steuerlich zu Buche schlagen, negiert der Fiskus in zunehmendem Maße Aufwendungen und reale Verluste. Dies führt dazu, dass Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten oftmals erst Jahre später oder überhaupt nicht berücksichtigt werden - das Leistungsfähigkeitsprinzip gerät zur Leerformel.
Die noch nicht im Bundesrat verabschiedete Unternehmensteuerreform 2008 muss für den Mittelstand nachgebessert werden. Während sich die Anteilseigner von Kapitalgesellschaften über die Senkung des Körperschaftsteuersatzes freuen dürfen, haben die Personengesellschaften und Einzelunternehmer, gleichsam wie die Begünstigten der Reform, die Gegenfinanzierungen zu tragen. Die Delegierten fordern daher u.a. die Beibehaltung der degressiven Abschreibungsmethode und die Neujustierung der Gewinngrenzen beim Investitionsabzugsbetrag.
Nach der Unvereinbarkeitserklärung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) soll nunmehr ein einfaches und gerechtes Erbschaftsteuerrecht kodifiziert werden. Für …
Rentenversicherungsbeiträge als vorweggenommene Werbungskosten
STEUERRECHT / Wie aus einer Pressemitteilung des Deutsche Steuerberaterverbandes (DStV) vom gestrigen Tage hervorgeht, lässt die OFD Koblenz mit Erlass vom 10.07.2006 Einsprüche, die wegen der Nichtabziehbarkeit von Rentenversicherungsbeiträgen als vorweggenom…
DStV startet Mobilisierungskampagne “Gut beraten”
STEUERRECHT / Im Rahmen des 29. Deutschen Steuerberatertags in Berlin gab der Präsident des Deutschen Steuerberaterverbandes e.V. (DStV) Jürgen Pinne den Startschuss für die Mobilisierungskampagne “Gut beraten” des DStV und seiner Mitgliedsverbän…
DStV fordert Maßnahmen zum Schutz des Mandatsverhältnisses und gegen stetige Steuererhöhungen
STEUERRECHT / Mit einer Resolution zur Wahrung der Bürgerrechte und des Vertrauensverhältnisses zwischen Steuerberater und Mandant haben sich die Delegierten der Mitgliederversammlung des Deutschen Steuerberaterverbandes e.V. (DStV) am 6. Juni 2008 in Stuttgart…
DStV: Entlastung der Unternehmen bei Reform der Erbschaftsteuer zweifelhaft
STEUERRECHT / Mit Skepsis betrachtet auch der Deutsche Steuerberaterverband e.V. (DStV) den Regierungsentwurf einer Reform des Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts. “So lobenswert der Ansatz der großen Koalition ist, Unternehmenserben von der Erbschaftsteu…
DStV zur Unternehmenssteuerreform: Thesaurierungsmöglichkeit für Personenunternehmen erfüllt nicht die Erwartungen
STEUERRECHT / Nach Ansicht des Deutschen Steuerberaterverbandes (DStV) bringt die in dem Entwurf zur Unternehmenssteuerreform vorgesehene Möglichkeit, einbehaltene (thesaurierte) Gewinne einem begünstigten Steuersatz zu unterwerfen (§ 34a Einkommensteuergesetz)…
“Wenig Ertrag aber enormer Aufwand”
STEUERRECHT / Kommunale Unternehmenssteuer für Freiberufler: Wenig Ertrag aber enormer Aufwand Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Steuerberaterverband (DStV) dem Vorschlag des Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Ludwig Georg Bra…
DStV zieht positive Bilanz zur Einigung bei der Unternehmenssteuerreform
STEUERRECHT / Der Präsident des Deutschen Steuerberaterverbandes (DStV) Jürgen Pinne, äußerte sich zufrieden über die Mittelstandskomponenten der geplanten Unternehmenssteuerreform und über die deutliche Senkung der Gesamtsteuerbelastung. Damit würden ents…
DStV: Wer fragt, muss zahlen
STEUERRECHT / Das letzte Woche vom Bundestag verabschiedete Jahressteuergesetz 2007 sieht vor, dass verbindliche Auskünfte nach § 89 Abs. 2 Abgabenordnung künftig kostenpflichtig werden. Der Deutsche Steuerberaterverband e.V. (DStV) spricht sich ausdrücklich g…
