Weiterbeschäftigungsanspruch Vollstreckung: PKH in der Zwangsvollstreckung
Rechtslupe | 4. Januar 2010 — Auch bei der eingeschränkten pauschalen Bewilligung der Prozesskostenhilfe für die Zwangsvollstreckung gemäß § 119 Abs. 2 ZPO i…
Die dem Gläubiger in Vorbereitung eines nicht von vornherein aussichtslosen Drittschuldnerprozesses entstandenen notwendigen Kosten können, soweit sie bei dem Drittschuldner nicht beigetrieben werden können, im Verfahren nach § 788 ZPO als Kosten der Zwangsvollstreckung gegen den (ursprünglichen) Schuldner festgesetzt werden. Anwaltskosten, die dadurch entstehen, dass der Drittschuldner, der nach Zustellung des Pfändungsbeschlusses die gemäß § 840 Abs. 1 ZPO geforderten Erklärungen nicht innerhalb der Zwei-Wochen-Frist abgibt, ein weiteres Mal zur Abgabe dieser Erklärungen aufgefordert wird, sind jedoch nicht als notwendige Kosten der Zwangsvollstreckung gemäß § 788 ZPO festsetzungsfähig.
Bundesgerichtshof, Beschluss vom 14. Januar 2010 – VII ZB 79/09
Diese Beiträge dürften Sie ebenfalls interessieren: Einigungsgebühr in der Zwangsvollstreckung PKH in der Zwangsvollstreckung Einstellung der Zwangsvollstreckung im Revisionsverfahren Zwangsvollst… » Vollständiger ArtikelErschienen 3. Februar 2010 auf http://www.rechtslupe.de.
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