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Drängler werden zukünftig stärker bestraft - Änderungen im Verkehrsrecht

am 20.04.2006 von http://blog.juracity.de

Zum 01. Mai 2006 werden einige Änderungen der Straßenverkehrsordnung und des Bußgeldkatalogs vorgenommen. Eine der wichtigsten Änderungen stellt die stärkere Bestrafung von Dränglern dar, welchen höhere Geldbußen und schneller ein Fahrverbot drohen. Grund für die Verschärfung ist die weit verbreitete Mißachtung der gesetzlichen Vorschriften des Mindestabstandes, was nach Einschätzung von Verkehrsexperten zu den folgenreichsten Verkehrsunfällen führt.
Die Straßenverkehrsordnung regelt in § 4, dass der Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug in der Regel so groß sein muss, dass auch dann hinter ihm gehalten werden kann, wenn plötzlich gebremst wird.
Maßgeblich für die Höhe der Strafe bei Unterschreitung des Mindestabstandes ist die Geschwindigkeit des Fahrzeuges und der Abstand zu dem vorausfahrenden Fahrzeug. Wieviel Abstand konkret in Metern zum vorausfahrenden Fahrzeug eingehalten werden muss, berechnet sich nach dem halben Tachowert. Der Betroffene muss 5/10 seines halben Tachowertes einhalten. Fährt also der Betroffenen 80 km/h , so beträgt der halbe Tachowert 40, so dass er davon 5/10, also 20 Meter Abstand halten muss. Hält der Betroffene diesen Abstand nicht, muss er ein Bußgeld in Höhe von 40 € zahlen und bekommt einen Punkt in Flensburg.
Hält der Betroffenen weniger Abstand als 4/10 des halben Tachowertes, also bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h und einem halben Tachowert von 40, weniger als 16 Meter Abstand zum Vorausfahrenden, so beträgt das Bußgeld schon 60 €. Bei einem Mindestabstand zum Vorausfahrenden von weniger als 3/10, im Beispielsfall also von weniger als 12 Meter, beträgt die Geldbuße 100 € und 4 Punkte in Flensburg
Bei höheren Geschwindigkeiten und dem damit bei zu geringem …

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