Dr. Roger Kusch Sterbehilfe e.V.

Dr. Roger Kusch, ehemaliger Justizsenator von Hamburg, hat den den Verein “Dr. Roger Kusch Sterbehilfe e.V.” gegründet. Es gibt auch bereits einen Entwurf für ein Hamburgisches Sterbehilfegesetzt (HmbSterbeHG).

In der N24-Sendung “Talk ohne Show” befragte Bärbel Schäfer am gestrigen Abend Dr. Roger Kusch und Prof. Christof Müller-Busch, Ltd. Arzt der Abteilung für Anästhesiologie, Schmerztherapie und Palliativmedizin am Berliner Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe, zum Thema ,,Sterbehilfe”. Dabei prallten zwei Meinungen aufeinander, die im Willen, den Menschen am Lebensende zu helfen, keinen Gegensatz darstellen und dennoch widersprüchlich in der Art und Weise diskutiert werden. Im Kern drehte sich die Auseinandersetzung darum, ob ein todkranker Mensch, der sterben möchte, dies mit menschlichem Beistand darf. Ob also sein Wille zu sterben, von den Nächsten beachtet wird. Während Kusch die Frage mit dem mitgebrachten Prototyp eines Sterbehilfeapparats eindeutig bejahte, wich Müller-Busch auf medizinischen, schmerzlindernden und psychologischen Beistand der Angehörigen aus, deren Anliegen er als zumindest gleichwertig in den Raum stellte. Bärbel Schäfer hätte eine versöhnliche Synthese schaffen können. Schade um die Zuschauer, die sich gemeinsame Antworten auf Fragen für Lebenssituationen erhofft hatten, an denen niemand von uns vorbei kommt.

Kusch gab sich redlich Mühe ohne zu viele Emotionen zu diskutieren und betonte, dass für ihn der freie Wille des Patienten die Hauptsache sei. Wenn dieser den straffreien assistierten Suizid wünscht, muss er auch in Deutschland eine Möglichkeit dafür haben. Prof. Christof Müller-Busch betont immer wieder die Notwendigkeit der Palliativmedizin. Zum einen sei dies die einzig wahre Lösung und außerdem kön…

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Themen: Sterbehilfe , Hamburg , Roger Kusch , Dr. Roger Kusch Sterbehilfe E.v.

Erschienen 21. November 2007 auf http://lawblog.mcneubert.de/.

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Kommentare zu "Dr. Roger Kusch Sterbehilfe e.V.":

3. Juli 2008 von Roland Strauß — Hallo Herr Kusch!
Ich glaube nicht, dass die Meinung der Menschen über das Thema Sterbehilfe die ist, welche in den Medien verbreitet wird.
Ich bin beeindruckt von Ihrem Mut!
Meiner persönlichen Ansicht nach ist die Menschenwürde das höchste Gut. Deshalb unterstütze ich ihr Vorhaben aus vollem Herzen.
Herzliche Grüße!
3. Juli 2008 von Otto Gardosi — Sehr geehrter Herr Dr.Kusch,
gratuliere rechtherzig für Ihren Mut den bigotten Pharisäern gegenüber!

Lassen Sie sich NIE einschüchtern, Ihre Auffassung ist a priori goldrichtig und wird sicher obsiegen!!
Alles Gute und beste Grüße
Otto Gardosi
4. Juli 2008 von Corinna Urban — Sehr geehrter Herr Dr.Kusch,

wie alle anderen, bin ich beeindruckt von Ihrem Mut!

Würde jederzeit Mitglied einer Sterbehilfe werden, da ich die Sterbehilfe sehr schätze.

Ich frage mich immer wieder, warum dürfen Menschen nicht auch würdig sterben dürfen, so wie es bei den Tieren ist?
Da regt sich keiner drüber auf, wenn ein Tier eingeschläfert wird, dass finden die Leute toll, aber ein Mensch muß Leiden bis zum Ende!! dass ist eine Frechheit.

Machen Sie so weiter, ich bewundere Sie und ich hoffe, dass ich die Sterbehilfe irgendwann nutzen darf/kann.

Alles Gute
4. Juli 2008 von Rosemarie Frieborg — Sehr geehrter Herr Dr. Kusch,
ich bin sehr daran interessiert, dass ich in Zukunft nicht der Medizinlobby ausgeliefert sein werde. Die Reichen und Mächtigen unseres Landes werden ganz sicher nicht qualvoll dahinvegitieren. Deshalb haben diese Leute auch kein Recht, über das Wohl und Wehe der restlichen Bevölkerung zu urteilen.
Sollte es in Zukunft keine legale Sterbehilfe geben, so werde ich mich umbringen. Niemals lasse ich mich zu Menschenversuchen im Alter verbrauchen. Denn nur das wird bei ärmeren, alten und hilflosen Menschen in dieser Republik praktiziert.
Alle wollen nur an dem Leid verdienen!
Meine Unterstützung werden Sie auf jeden Fall erhalten.
6. Juli 2008 von Anna Hellwach — Es wäre eine Erleichterung für mich zu wissen, am Tag X jemanden zu haben wie Sie, der mir hilft, wenn ICH entscheide, mein Leben zu beenden. Machen Sie unbedingt weiter!!!
7. Juli 2008 von Gabi von Bose — Sehr geehrter Herr Dr. Kusch,
gut gebrüllt, Löwe! Lassen Sie sich nicht einschüchtern von selbstherrlichen Politikern und Kirchenmännern, die völlig an unserer Zeit vorbei und über unsere Köpfe hinweg aggieren, was Sterbehilfe betrifft. Die Würde des Menschen ist unantastbar, sagt die Verfassung. Eben diese Würde wird aber von Politik und Kirche mit Füßen getreten, sobald wir, alt und von Demenz bedroht, durch einen selbstgewählten Todestag unabsehbarem Siechtum aus dem Weg gehen möchte. Ich wünsche mir auch im Alter meine Selbstbestimmung, deshalb: Kämpfen Sie!
7. Juli 2008 von Harriet Sudmöller — Ich arbeite in einem gutem Altenheim,trotzdem wäre es eine Beruhigung für mich,zu dem Zeitpunkt,an
dem ich nicht mehr kann und will,Hilfe bekommen zu können und nicht vor die Wahl eines Todessprunges zu stehen und
andere Menschen in Schock versetzen muß.Siechtum ist schrecklich.Bitte geben sie mir Bescheid,was ich unternehmen könnte,um mich bei Ihnen
anmelden zu können. H.Sudmöller
8. Juli 2008 von A.Kellerer — Sehr geehrter Herr Dr.Kusch,ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Mut.
Eigentlich ist ales klar: Staat und Kirchen haben im Lauf der Geschichte Millionen junge, gesunde Menschen in den Tod geschickt, aber sie wollen verbieten, dass schwer leidende alte Menschen ihr eigenes Leben beenden.
9. Juli 2008 von Ursel Mann — Sehr geehrter Herr Kusch,
ich kann mich den obigen Aussagen nur anschließen. Wo lebe ich, dass ich nicht frei entscheiden kann? Will die Wirtschaft an den Menschen nur noch verdienen? Hoffentlich gibt es hier in den nächsten Jahren endlich eine befriedigende Lösung für alle, die nicht im Alter dahinvegetieren möchten.
Alle Gute für Ihren weiteren Kampf!
Ursel Mann, Altenpflegerin, 68 Jahre
9. Juli 2008 von anja m. — hallo herr dr kusch!
ich finde es schade das die sterbehilfe hier nicht erlaubt ist.
ich finde jeder sollte doch für sich selber entscheiden ob er leben oder sterben möchte!
ich bin sehr für die sterbe hilfe ,denn ich war dabei als meine mutter mit nur 43 jahren ehlendig an ihrem krebs starb, (sie erstickte qualvoll!!)
seit dem bin ich auch dafür.
ich persöhnlich habe sehr große angst davor,,wie es wohl passieren wird!
aber eins weis ich, bevor ich auch so ehlendig dahin sterbe,) entscheide ich mich auch liebr dafür, wenn die ärzte mir keine chance mehr geben würden!!
10. Juli 2008 von Manfred Malter — Sehr geehrter Herr Dr. Kusch, danke für
Ihre Argumente der Aufklärung in der
Sendung "hart aber fair" und Ihre gelassene Haltung gegenüber einem Herrn
Plasberg, der sich selbst disqualifizierte.
10. Juli 2008 von Görlach — Sehr geehrter Herr Dr. Kusch
Wir haben die Sendung "hart aber fair" gesehen.Wir unterstützen Ihre Einstellung zum Thema Sterbehilfe.Machen Sie weiter so,wir bewundern Ihren Mut gegen über diesen Politikern,die die personelle Entscheidung eines jeden Menschen einfach ignorieren wollen.
Alles Gute für Sie.
10. Juli 2008 von Orth Irmgard — Betr. ARD - Sendung v. 09.07.08
Bin so froh, dass es Menschen gibt, die sich für das Recht des Menschen, sein Ende selbst zu bestimmen, wenn ihm sein Dasein qualvoll u. nicht lebenswert ist, einsetzen!
10. Juli 2008 von iris falk — bin eine absolute befürworterin der
aktiven sterbehilfe. die vorgehensweise
von roger kusch findet meine volle
unterstützung. über 80% der deutschen
sind für sterbehilfe und doch reagieren
unsere politiker nicht im sinne des volkes - soviel zur demokratie!!!
für ihr engagement werden dr. kusch
viele bürger danken.
12. Juli 2008 von Holger M — Sehr geehrter Herr Kusch,
Ich kann zu ihren Vorhaben nur Beifall klatschen.Diese doppelte Moral hier in Deutschland widert mich an.
Sind nicht fähig und schon gar nicht berreit einen älterren oder todkranken Menschen ein würdiges Leben zu bereiten,weil die Finanziellen Mitteln gar nicht vorhanden wären und oder nicht für solche Menschen ausgegeben werden und jetzt kommen wir zur doppelten Moral(diese Menschen kurbeln die Wirtschaft bestimmt nicht an)genau das ist zum kotzen und gehäuchelt.
Darum nochmal Beifall.
In diesen Sinne
schöne Grüsse.
14. Juli 2008 von Johanna Döring — Seht geehrter Herr Dr. Kusch,
mit Bedauern habe ich die schweren Vorwürfe gegen Sie in Fernsehen mit verfolgt. Ich kann nur sagen und hoffen das Sie weitermachen und ich
selbst einmal solche Hilfe in Anspruch
nehmen kann.Ich würde gern Mitglied für ein Sterbehilfeprogramm werden und hoffe noch von Ihnen zu hören.
Alles Gute mit Besten Wünschen
15. Juli 2008 von Willi Wrasse — Erwünschte Hilfe zum Suicid ist Dienst am Nächsten und vermeidet unnötige Qualen von ohnehin Gequälten.
Medihamente sind menschlicher als Strurz vom Hochhaus oder das Sich - vor - den - Zug werfen. Erbitte Info!!
19. Juli 2008 von habig christiane — ich interessiere mich für "die pille" - möchte sie unbedingt griffbereit haben, für alle fälle ! Auch meine freundin hat interesse. Es sollte jedem freistehen, wenn einem das leben einmal mehr nehmen sollte, als es einem noch geben kann, selbst zu entscheiden, ob und wann man abtreten möchte.
4. August 2008 von Hannelore Hoff — Sehr geehrter Herr Dr. Kusch,
lassen Sie sich bloß nicht von Ihrem Weg abbringen!!!
Einige Institutionen wären froh, wenn Sie viel mehr Menschen Mut gemacht hätten.
Ich bin auf jeden Fall dabei.
9. August 2008 von erdenbuerger — Der Fall Bettina S.: Dr. Kusch, herzlichen Glückwunsch zu dieser sauberen Arbeit. Sie haben sich zum Sklaven machen lassen, indem er einer Frau geholfen hat, deren größte Sorge war kein selbstbestimmtes Leben mehr führen zu können. Sie hat den Mut bewiesen, eigenständig eine Entscheidung zu fällen die gegen die etablierte Moral und eingebrannten Vorstellungen verstößt. Dieser Abgang war ein passender Schlusspunkt unter einem Leben dass Sie als Kämpferin geführt hat. Hier nun meine Frage: warum sollte sich eine Frau die vollkommen selbständig und autom war ausgerechnet bei so einer morbiden Entscheidung Hilfe holen? Für mich ein weiteres Manifest Ihrer Strategie, selbst im letzten Augenblick hat Sie für Ihre Ziel gekämpft: selbstbestimmte Entscheidungen. Roger Kusch war nur Ihr zufälliges Sprachrohr. Die wahre Heldin in dieser Geschichte ist Bettina S. und steht stellvertretend für alle Menschen die es vorziehen frühzeitig zu gehen und somit der Gesellschaft eine große Last nehmen.
7. November 2008 von Rita Mente — Sehr geehrter Herr Dr. Kusch,
auch ich bin für eine aktive Sterbehilfe, nicht erst wenn es gar nicht mehr anders geht, sondern schon zu dem Zeitpunkt wenn ich aus irgendwelchen Gründen keine Freude mehr am Leben habe. Wie kann ich Ihrem Verein beitreten.

Ich würde mich über eine Antwort freuen und lassen Sie sich nicht entmutigen. R. Mente
2. Dezember 2008 von Henet — Auch ich kann mich nur an allen kommentarschreiber anschlieesen und betonne, das ja, die würde des menschen dasein das höchste gut ist. Ich hoffe, herr Kusch, das Sie durch ihren mut vielen anhänger finden und uns alt, endlich mal die ängst das älterwerden dadurch minimiert werden.
Ich danke Ihnen. Agnes Henet
10. Dezember 2008 von Lieselotte Nielsen — Sehr geehrter Dr. Kusch,
ich verfolge Ihre Arbeit in der Sterbehilfe und habe sehr viele Diskussionen mit Ihnen im TV erlebt.Bleiben Sie so sachlich dabei wie gewohnt, "auch wenn es mit "Wadenbeissern" nicht immer einfach ist. Ich würde gern Kontakt zu Ihrem Verein aufnehmen und mich auch aktiv einbringen, wenn es möglich ist.Freundliche Grüsse Lieselotte Nielsen
11. Dezember 2008 von Britta Reimer — Sehr geehrter Herr Dr. Kusch, ich hab mich sehr viel mit aktiver und passiver Sterbehilfe befasst und bin voller Anerkennung für Ihren Mut und die Kraft, betroffenen Menschen zu helfen. Allein der Gedanke, dass es eine humane, selbstbestimmte Lösung gibt, gibt mir Trost und Hoffnung.
Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute.
11. Januar 2009 von Regina Zelch — Wer will entscheiden ob ein Mensch bereit ist zu sterben ,außer Ihm persöhnlich,muß man körperlich kaputt sein um sterben zu dürfen?Wo bleibt die Seele die nicht mehr leben will?Ich binn erst 50Jahre alt und habe schon seit Jahren für mich entschieden mir das Leben zu nehmen wenn ich es für nicht mehr lebenswert halte.Habe Heute Abend Anne Will angesehen ,lassen sie sich nicht entmutigen Herr Kusch wir brauchen auch eine geregelte Sterbehilfe in Deutschland.
28. Januar 2009 von Moritz Kurzweil — Der Freitod ist die letzte und größt Freiheit des Menschen,
er ist so verhaßt, weil sich der Mensch damit allen Bevormundungen entzieht. Paradoxerweise ist der Freitod für abstruse Ziele sehr geschätzt (Märtyrer, Helden), seine Instrumentaliseirung macht ihn zu etwas Erhabenen, Propheten schätzen ihn daher sehr. Das Individuum dagegen verdient diese hohe Würde nicht in den Augen der Heilsbringer. Das erschüttert uns nicht, von Seneca bis Amery.
18. April 2009 von Ute Hoffmann — Sehr geehrter Herr Dr. Kusch,
Bin Ihrer Meinung, daß die Sterbehilfe in dem Sinne jedem Lebewesen so zugute kommen sollte, daß es schmerzlos und ohne Qual geschieht. Ein würdiges Ende, auch für Tiere. Bitte lassen Sie mich wissen, was es kosten würde.
Auch im Namen meiner Familie und meines Vaters.
Gott schütze Sie.
23. Januar 2010 von rose König — M.E. kommt in der Diskussion in der Regel viel u kurz, dass auf der einen Seite den Ärzten erlaubt ist alle Möglichkeiten der Medizin zur Lebenserhaltung zu nutzen - was sicher zunächst richtig ist - aber sein Pendant bei unzureichendem Erfolg - sprich unwürdigem langen Liegen und Leiden bedingt durch den medizinisch nur lebenserhaltenden Erfolg ohne Lebensqualität - darin finden muss, dass dann auch die Möglichkeiten der Sterbehilfe im Sinne des unwürdig über Jahre liegenden ermöglicht werden muss.
Hier ist die Politik gefordert. Zumindest in einer Möglichkeit der Antragstellung und ärztlich/richterlichen Entscheidung zu diesem Thema. Eine Patientenverfügung etc. ist hier nicht wirklich hielfreich - da man erst nach Abschluss der medizinisch möglichen Maßnahmen erkennen kann ob die medizinisch maximal mögliche Hilfe zu einem Leben mit noch vertretbarer Lebensqualität geführt hat.
Der Medizin ist hier alles erlaubt - richtig- aber danach wird der menschenunwürdig weitervegitierende und sein Umfeld alleine gelassen ohne jegliche Aussicht auf Hilfe - über Jahre hinweg.
Eine Bewegung wäre hier wünschenswert. Die Zahl der Fälle wird explosionsartig zunehmen.
Auch zu Dr. Roger Kusch Sterbehilfe E.v.:

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