Dr. Peters DS Renditefonds 120 VLCC "Leo Glory" - Schadenersatz für Anleger

Einnahmen, die trotz Festcharter weit hinter den prospektierten Annahmen zurückbleiben und ausgesetzte Ausschüttungen. Viele Anleger des DS-Rendite-Fonds Nr. 120 VLCC Leo Glory GmbH & Co. Tankschiff KG stellen sich jetzt die Frage, ob sie im Vorfeld Ihrer Beteiligung an diesem Fonds richtig beraten wurden. Die Entwicklungen der 1-2 Jahre hat gezeigt, dass es sich bei dem Fonds trotz des langfristigen Chartervertrages um eine hochriskante unternehmerische Beteiligung mit dem Risiko des Totalverlustes handelt. Neben den allgemeinen Risiken des Schifffahrtsmarktes und den von Deutschen Fondsinitiatoren, Reedern und Banken aus bloßem Gewinnstreben zu Lasten der Anleger geschaffenen Überkapazitäten waren es Risiken der Schiffsfondskonstruktion selbst, die sich zum Nachteil der Anleger ausgewirkt haben. Bedauerlicher Weise wurden zumindest die uns bekannten Anleger des Fonds über grundlegende Tatsachen der Fondsbeteiligung und die Risiken von ihren Beratern nicht informiert. Keine Information über Mittelherkunft und Kreditaufnahme in der Beratung Die Berater haben unsere Mandanten nicht darauf hingewiesen, dass die für Erwerb des Schiffs aufzuwendenden Kosten gerade einmal 86% des Gesamtaufwandes DS-Rendite-Fonds Nr. 120 VLCC Leo Glory ausmachten. Ebenso wenig wurden sie darüber informiert, dass das von den Anlegern aufzubringende Kommanditkapital incl. Agio in Höhe von annähernd 66.000.000 € 44% des Gesamtaufwandes ausmacht und die restlichen 56% durch Kredite finanziert wurden. Je höher die Kreditaufnahme ist, umso größer sind die Verlustrisiken für die Anleger. Nur 69,5 % des Anlegerkapitals flossen in den Bau des Schiffes - 20% in Vertriebsprovisionen Auch über die Verwendung der von ihnen als Anleger aufzubringenden Mittel im Rahmen des DS-Rendite-Fonds Nr. 120 VLCC Leo Glory wurden unsere Mandanten im Unklaren gelassen. Die Berater haben ihnen nicht mitgeteilt, dass nur 69,5% des Anlegerkapitals für den Erwerb des Schiffes Verwendung finden, während 30,05% des Anlegerkapitals in nichtinvestive Zwecke, insbesondere verschiedene Dienstleistungsvergütungen fließen. Auch der Prospekt enthält diese Information nicht. Dabei machen die für die Vermittlung der Anleger gezahlte Vergütung, also die so genannten Vertriebsprovisionen alleine 20% des von den Anlegern aufzubringenden Kapitals aus. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs müssen Anlageberater und -vermittler über Vertriebskosten von mehr als 15% ausdrücklich im Rahmen der Beratung informieren. Beteiligung mit hohen Risiken Schiffsfondsbeteiligungen sind grundsätzlich unternehmerische Beteiligungen, die erheblichen Risiken beinhalten, die bis zum Totalverlust der von den Anlegern investierten Mittel führen können. Die uns bekannten Anleger des DS-Rendite-Fonds Nr. 120 VLCC Leo Glory wurden nicht ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei dem Fonds um eine unternehmerische Beteiligung handelt, die nur für Anleger geeignet ist, die Teile ihres Vermögens in eine unternehmerische An…

» Vollständiger Artikel
  • Infos zum Artikel
  • Kommentare
  • Ähnliches
  • Links

Themen: Leo , Agio , DR:pETERS SCHIFFSFONDS MS LEO GLORY

Erschienen 17. Januar 2012 auf http://bankundkapitalmarktrecht.twoday.net/.

Sie haben eine Meinung zum Thema? Artikels kommentieren
Artikel kommentieren
Auch zu DR:pETERS SCHIFFSFONDS MS LEO GLORY:

DS-Rendite-Fonds Nr. 132 - DS Activity und DS Agility – Schadenersatz für Anleger

bankundkapitalmarktrecht | 17. Januar 2012 — An dem im Jahr 2008 aufgelegten DS-Rendite-Fonds Nr. 132 - DS Activity und DS Agility beteiligten sich Kapitalanleger mit einer Mi…

Dr. Peters DS Renditefonds 120 VLCC Leo Glory in Not - Fonds fordert Ausschüttungen...

bankundkapitalmarktrecht | 30. März 2012 — Unerwartete Post erhielten die Anleger des Dr. Peters DS Renditefonds 120 VLCC "Leo Glory". Die Fondsgesellschaft forderte sie auf…

DS-Fonds 110 von Dr. Peters in Not - Fachanwälte helfen Schiffsfonds-Anlegern

bankundkapitalmarktrecht | 30. März 2012 — Schiffsfonds fordert Ausschüttungen zurück Unerwartete Post erhielten die 870 Anleger des Dr. Peters DS Renditefonds Nr. 110 VLCC …

Dr. Peters DS Renditefonds Nr. 114 VLCC Artemis Glory - Hilfe für Anleger

bankundkapitalmarktrecht | 30. März 2012 — 1.053 Kommanditisten haben im Jahr 2006 rund 40 Mio. € Eigenkapital in den DS Renditefonds 114 VLCC Artemis Glory des Dortmunder E…

König & Cie. Schiffsfonds MT King Edwin - Totalverlust für Anleger

bankundkapitalmarktrecht | 16. Januar 2012 — Die Sanierung ist gescheitert. Anleger haben gute Chancen auf Schadenersatz. Einnahmen, die weit hinter den prospektierten Annahme…

HCI Schiffsfonds MS City of Guangzhou - Hilfe für Anleger

bankundkapitalmarktrecht | 12. Januar 2012 — Als Anlage mit hohen Risiken hat sich die Beteiligung an dem HCI Schiffsfonds MS "City of Guangzhou" (Reederei M. Lauterjung GmbH …

Hilfe für Anleger: HCI Schiffsfonds MS Alexander Sibum

bankundkapitalmarktrecht | 12. Januar 2012 — Als hochriskante Anlage hat sich die Beteiligung an dem HCI Schiffsfonds MS "Alexander Sibum" (MS "Alexander Sibum" GmbH & Co.…

HCI MS Hammonia Fortuna - Hilfe für Schiffsfonds Anleger

bankundkapitalmarktrecht | 11. Januar 2012 — Als Anlage mit hohen Risiken hat sich die Beteiligung an dem HCI Schiffsfonds MS "Hammonia Fortuna" Schiffahrts GmbH & Co. KG …

HCI Schiffsfonds MS Hammonia Berolina - Hilfe für Anleger

bankundkapitalmarktrecht | 13. Januar 2012 — Als Anlage mit hohen Risiken hat sich die Beteiligung an dem HCI Schiffsfonds MS "Hammonia Berolina" Schiffahrts GmbH & Co. KG…

Dr. Peters VLCC Renditefonds: Schiffsfonds in Seenot

bankundkapitalmarktrecht | 3. April 2012 — Die Serie von schlechten Meldungen bei Dr. Peters Schiffsfonds reist nicht ab. Erst war es die Insolvenz des DS Renditefonds Nr. 1…

Nittel - Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht, Heidelberg

Nittel - Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht, Heidelberg


Kickbacks: Schadenersatz für Wertpapier- und Fondsanleger infolge von Banken verschwiegener Rückvergütungen

Die meisten Banken und Sparkassen stellen in ihrer Werbung die besondere Qualität ihrer Beratung heraus und werben so um das Vertrauen ihrer Kunden. Doch tatsächlich haben sie dieses Vertrauen in der Vergangenheit massiv missbraucht, manche tun dies noch heute. Sie empfehlen ihren Kunden Wertpapiere und Fondsbeteiligungen, ohne den Kunden darauf hinzuweisen, was die wesentliche Triebfeder ihrer Anlageempfehlung ist: Banken und Sparkassen erhalten regelmäßig den Ausgabeaufschlag (Agio) und zusätzlich Abschluss- und Bestandsprovisionen von den Emittenten der Produkte, die sie vertreiben. Der Kunde erfährt nur all zu oft nicht, wie er hintergangen wird.


Krise der Schiffsfonds - Ursachen und Hintergründe der Schiffsfonds-Pleiten

Die Krise der Schiffsfonds wird sich im Jahr 2012 mit einer steigenden Zahl insolventer Fonds fortsetzen. Hauptursache ist der ungebremste Flottenausbau durch deutsche Fondsinitiatoren udn Reeder, die massive Überkapazitäten aufgebaut haben. Dei Leidtragenden sind die Schiffsfonds Anleger, denen der Totalverlust ihrer Einlagen droht.


Nittel | Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht - Ihre Anlegerkanzlei - Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht - Standorte Heidelberg und München - wir vertreten Kapitalanleger

Erfahrene Fachanwälte für Bank- und kapitalmakrtrecht bieten Hilfe für geschädigte Anleger von Kapitalanlagen aller Art wie Schiffsfonds, Medienfonds, Lebensversicherungsfonds, Immobilienfonds, Wertpapieren, offenen Immobilienfonds, Vermögensverwaltung.


Dr. Peters Group - Hilfe für Schiffsfonds Anleger

Für Anleger, die Schiffsfonds der Dr. Peters Group gezeichnet haben, bestehen gute Chancen, ihren erlittenen Schaden ersetzt zu bekommen.