Doppelte Haushaltsführung: Steuerpflichtige können höchstens Kosten für eine durchschnittliche 60-qm-Wohnung absetzen
am 08.09.2007 von Rechtblog
Der BFH hat erstmals entschieden, welche Höchstgrenzen für die Absetzbarkeit von Mehraufwendungen im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung gelten. Danach sind bei Alleinstehenden höchstens die Aufwendungen für eine durchschnittlich teure und ausgestattete 60-qm-Wohnung als Werbungskosten oder Betriebsausgaben absetzbar. Maßgeblich sind jeweils die ortsüblichen Durchschnittsmieten.
Quelle: BFH 9.8.2007, VI R 10/06 u. 23/05
Berichtet im Steuerrecht durch Rechtsanwalt Holger Kiefer, Kiefer Wörner und Kollegen, Kanzlei für Neue Medien und Steuern, Weinstr. Nord 40, 67487 Maikammer
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