Doping-Fahnder im Krematorium
am 17.03.2008 von SPORTRECHT
Gesetz ist Gesetz. Offensichtlich dachte sich der Doping-Fahnder, der den Radprofi Kevin van Impe aus dem Quick-Step Rennstall in einem Krematorium im belgischem Lochristi aufsuchte, auch. Mehr hat er offensichtlich aber auch nicht gedacht.
Laut “Stern-Online” befand sich der Radrennfahrer im Krematorium, um die Einäscherung seines kleinen Sohnes Jayden zu planen. Der Kleine war am Montag nur sechs Stunden nach der Geburt verstorben. Der 26-jährige van Impen wurde noch im Krematorium von dem Doping-Fahnder aufgefordert seine Urin-Probe abzugeben.
“Er wollte noch nicht einmal später wiederkommen und warnte, dass eine Verweigerung eine Zwei-Jahres-Sperre nach sich ziehen könnte”, sagte van Impe.
Nach dieser Androhung gab van Impe nach.
Der pietätslose Vorfall hat im Radsport für Aufsehen gesorgt. Der flämische Sportminister, Bert Anciaux, äußerte öffentlich sein Unverständnis für das Verhalten des Doping-Fahnders.
“Gesetz ist Gesetz, aber man darf den humanitären Gesichtspunkt nicht außer Acht lassen. Ich …
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» Piettlose Fahnder: Radprofi muss im Krematorium zum Doping-Test - Sport - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Bizarre Szene in einem belgischen Krematorium: Ein Doping-Fahnder hat von Radprofi Kevin van Impe eine Urinprobe verlangt - der Fahrer des Quick-Step-Rennstalls war gerade dabei, die Einäscherung seines kleinen Sohnes zu planen.
