Doping auch bei Aldag und Zabel
am 24.05.2007 von http://www.ra-blog.de
Pressekonferenz T-Mobile, 11:30-13:00 Uhr, Mitschrift (lückenhaft)
Rolf Aldag, seit 1993 beim Team Telekom, erklärte, er habe irgendwann 1994 abgehängt im Rinnstein gesessen. Es habe viele Gerüchte gegeben, dass gedopt werde, und sei dann für sich zu dem Entschluss gekommen und habe nachgefragt nach Dopingprodukten. Er habe 1995 zur Tour angefangen mit EPO. Mit 34 (2002) habe er sich gesagt, er möchte gerne noch weitermachen mit dem Radsport und habe ein Produkt aus dem Internet bestellt, EPO. Es hatte keine Originalverpackung, es war ein Klebezettel daran und Markierungen, verpackt wie Augentropfen gegen trockene Augen. Es habe auf ihn einen lebensbedrohlichen Eindruck gemacht. Dann habe er gesagt, So jetzt ist genug. Er habe alle angelogen, er entschuldige sich dafür. Es habe keinen Grund gegeben, die Wahrheit zu sagen, mit dem Gedanken, es könne ohnehin nicht bewiesen werden. Er wolle dem Radsport helfen. Nach dem Spiegel-Artikel habe er sich gefragt Ist das überhaupt noch zu halten, dann wieder im Fernsehen zu stehen und zu behaupten, ich habe nie gedopt.
Andere haben vorher erklärt, gedopt zu haben und er habe sich gedacht, wenn er es zugibt, sehe es so aus, als habe er dies tun müssen zu dem Zeitpunkt.
Erik Zabel: Er habe 1994 das erste Schockerlebennis gehabt bei Paris-Roubaix, Ich hatte mir unter widrigsten Bedingungen einen Wolf gefahren. Er fuhr dann weiter zu Aragon-Rundfahrt und habe darum gebeten, dass er eine Sitzcreme brauche, die ihm hilft, das Rennen überhaupt zu übersehen. Er habe später ein Einschreiben vom Bund deutscher Radfahrer bekommen, dass …
Woche der Doping-Beichten
RA-Blog / Nach Bert Diez, Christian Henn, Rolf Aldag und Erik Zabel (und wahrscheinlich noch ein paar anderen ehemaligen Telekom-Fahrern) hat mittlerweile auch Bjarne Riis, der 1996 für das Team Telekom die Tour de France gewonnen hatte, erklärt, von 19…
(Ex-)Drogenkonsument Friedman philosophiert über Doping
medien-gerecht / Ein unglaubliches Dokument der Mediengeschichte, in der alles zum Dopingskandal gesagt wird, ist dieses Statement von Michel Friedman. Der Höhepunkt ist die Frage “In was für einer Welt leben wir eigentlich, in der der Betrüger…
Kurzmeldungen aus dem Sportrecht
SPORTRECHT / +++ Zabel doch länger gedopt? +++ “Der deutsche Radprofi Erik Zabel war nach neuen Erkenntnissen der Doping-Untersuchungskommission der Uni Freiburg bereits während Tour de Suisse 1996 gedopt. “Auch Erik Zabel begann im Jahr 1996 währe…
Das Fernsehen im Dopingsumpf
Handakte WebLAWg / Abscheu, Verachtung, Enttäuschung: ARD und ZDF sprechen in der Doping-Affäre des Radsports plötzlich im Ton des Inquisitors. Dabei sind die Öffentlich-Rechtlichen noch immer ein Teil des Problems, meint Michael Hanfeld in der “Frankfurter A…
Ivan Basso rudert zurück - Doch kein Doping-Geständnis
strafblog / Das war dann wohl doch nichts mit dem reuigen Doping-Geständnis eines Großen des Radsports. Ivan Basso, Tourzweiter 2005 und Giro-Gewinner 2006, hat seine Ankündigung, mit den Ermittlungsbehörden zusammenzuarbeiten und die Karten auf den Tisch zu…
Jef D´hont und die Aufklärung im Radsport
SPORTRECHT / Gestern veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung ein umfangreiches Interview mit Jef D´hont, der in den Jahren 1992 bis 1996 Masseur des Team-Telekom-Rennstalls war. Etwa zwei Jahre nach dem Tour-Skandal von 1998, wurde der 66-jährige Belgier im…
» Enthüllungsbuch: Masseur wirft Team Telekom systematisches Doping vor - Sport - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Ein Masseur erhebt schwere Anschuldigungen gegen das Team Telekom. Jef D'hont wirft dem Rennstall in seinem Buch, aus dem der SPIEGEL Auszüge druckt, planmäßiges Doping Anfang der neunziger Jahre vor. Auch Jan Ullrich…
» Minutenprotokoll: Zabel und Aldag gestehen Epo-Doping - Sport - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Erik Zabel und Rolf Aldag haben gestanden, in ihrer aktiven Zeit gedopt zu haben. Der T-Mobile-Sportdirektor räumte jahrelanges Epo-Doping ein. Zabel gibt die "einmalige Epo-Einnahme" zu. Alle Einzelheiten lesen Sie im Minu…
