Diskussion über Emmely-Urteil: Nun spricht die Präsidentin

Wer in den letzten Tagen Radio gehört, Zeitung gelesen hat, beim (Landes-)Arbeitsgericht Berlin war oder Ferngesehen hat, konnte sich der Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg vom 24. Februar 2009 (Aktenzeichen 7 Sa 2017/08), mit dem die Kündigung einer Kassiererin wegen der Verwendung von Leergutbons zum eigenen Vorteil für rechtens zu erklärt wurde, nicht verschließen.

Das Urteil wurde zum Großteil ohne Kenntnis der Urteilsgründe scharf kritisiert.

So soll auch Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse in der Presse mit den Worten zitiert worden sein, es handele sich um „ein barbarisches Urteil von asozialer Qualität; es könne das Vertrauen in die Demokratie zerstören.“

Dazu äußerte sich nun die Präsidentin des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg in einer Presseerklärung vom heutigen Tage:

„Derartige Äußerungen, die bislang nicht dementiert wurden, sind untragbar und stellen bereits in ihrer Wortwahl eine Entgleisung dar.

Dass Urteile der …

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Themen: Berlin , Urteil , Berlin Brandenburg , Radio , Wolfgang Thierse , Landesarbeitsgericht , Emmely Urteil
Rechtsgebiet: Arbeitsrecht

Erschienen 26. Februar 2009 auf http://info.folkertjanke.de.

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Kommentare zu "Diskussion über Emmely-Urteil: Nun spricht die Präsidentin":

27. Februar 2009 von Albrecht Michel — Ich kaufe nicht mehr bei Kaiser's ein!
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