Diebstahl im Virtuellen nennt sich also "Datenveränderung" - § 303a Strafgesetzbuch

Es war Anfang 2009, als die Pressemeldung der Bochumer Polizei aufhorchen ließ: In einem Online-Spiel waren einem Spieler virtuellen Waren - nämlich Himmelstränenbänder und Phönixschuhe - abhanden gekommen. Die Polizei ermittelte im Cyberspace (ich berichtete). Wir schreiben Ende 2010 - und es folgt die meines Wissens erste Verurteilung eines 16-Jährigen, weil dieser im Online-Spiel Metin 2 Figuren zweier Freunde quasi "nackich gemacht" hat: Er nutzte die ihm bekannten Passwörter seiner Bekannten, um sich in das Spiel einzuloggen, "entwendete" die Rüstungen und verkaufte diese (wohl auf dem nicht virtuellen Markt, also gegen harte Euros). 80 Stunden gemeinnützige Arbeit muss er nun also ableisten, urteilte das Augsburger Amtsgericht laut der Augsburger Allgemeinen. Den Schaden seiner Freunde muss er auch ersetzen - in Höhe von …

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Themen: Schäden , Amtsgericht , Online-games , Datenveränderung , Metin 2

Erschienen 26. Oktober 2010 auf http://klawtext.blogspot.com/.

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