EIN GUTER FREUND
LawBlog | 24. Oktober 2005 — Herr S. ist ein Freund. Ein guter Freund. Er hat nämlich von meinem Mandanten B. einen Auftrag erhalten: “Ich soll mich mit Ihn…
Als Handelsblatt-Abonnent und Kommentarseiten-Fan leide ich unter dieser Traditions-Wirtschafts-Kolumne, die immer ganz unten auf der Meinung&Analyse-Seite steht. Da tut regelmäßig irgendein über60jähriger Herr Dr. X (in der Regel Aufsichtsratsmitglied bei der Deutschen BMWhansaChrysler und Präsident der Golden-Colf-Course-Stiftung) seine uninteressante volkswirtschaftliche Meinung kund - vorzugsweise natürlich irgendwas Trendiges mit Kürzungen der Sozialausgaben und so. Herr Dr. X erinnert mich an die älteren männlichen Frühstückstischphilosophen, die ihrer Ehefrau regelmäßig mit Vorträgen über die grundlegenden Fehler der Weltpolitik auf die Nerven gehen (Kennt eigentlich noch jemand Sergeant Fitz aus dem Film American Beauty? - „What’s new in the world, dad?“ - „This country is going straight to hell!“ Ich liebe diese Stelle!), nur dass Herr Dr. X das Glück hat, dass seine Meinung von Wirtschaftsjournalisten in der Senator-Lounge absorbiert wird. Dass es auch anders geht, hat jetzt die Stuttgarter Zeitung bewiesen. In einem Interview treibt die Zeitung den ebenso kauzigen wie erfolgreichen Chef der dm-Drogeriemärkte, Götz Werner, mit Kindergarten-Wirtschaftspolitik-Fragen zu Höchstleistungen, bis der Einzelhandels-King die Abschaffung aller Steuern zugunsten einer einheitlichen Mehrwertsteuer in Höhe von 48% fordert. Wer die Nase voll hat von Vorfahrt-für-Arbeit-Millionärssteuer-Wahlkampfstatements, der sollte sich unbedingt hier erfrischen. Kostprobe Ich muss wirklich sagen, dass ich dieses Gerede von der Schaffung neuer Arbeitsplätze langsam nicht mehr hören kann. Warum wird dem so wenig widersprochen? Die Wirtschaft hat nicht die Aufgabe, Arbeitsplätze zu schaffen. Im Gegenteil. Die Aufgabe der Wirtschaft ist es, die Menschen von der Arbeit zu befreien. Und das ist uns in den letzten 50 Jahren ja auch grandios gelungen. (...) Kein Unternehmer überlegt sich morgens, wenn er in den Laden kommt: Wie kann ich heute möglichst viele Menschen beschäftigen? Allein die Vorstellung ist schon absurd. Die Frage lautet umgekehrt: Wie kann ich mit einem möglichst geringen Aufwand an Zeit und Ressourcen möglichst viel für meine Kunden erreichen? Und besser organisieren heißt immer, Arbeit einzusparen. Das ist ein absolutes unternehmerisches Prinzip. Aber Herr Werner. Sie haben bei DM in den letzten Jahren doch selbst tausende von Arbeitsplätzen geschaffen. Ja schon...
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Datenschutzbeauftragter Online | 25. August 2008 — Ich glaube, Herr Weichert und ich driften in Grundsatzfragen schnell auseinander, wenn ich dieses Zitat bei Heise lese: D…
Jurabilis | 1. Juli 2005 — Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Herr Bundeskanzler, ich werde mich an dieser Abstimmung nicht beteiligen.…
Das Immobilienrechtsblog | 16. März 2009 — Hat sich zu einem Problem eine sog. herrschende Meinung oder noch viel besser eine sog. “ständige Rechtsprechung” herausgebilde…
criminologia | 2. Oktober 2009 — Herr Sarrazin von der Deutschen Bundesbank hat in einem Interview mit Lettre International seine Meinung gesagt. Die spezielle …
Jurakopf | 17. März 2008 — Manchmal ist man ja selber überrascht: Mein Jurakopf-Blog entwickelt sich durchaus gut. Besonders wenn man bedenkt, dass ich hi…
Jurabilis | 26. April 2005 — So, nun wird aus meinem Blog ganz hochoffiziell ein BLawG. Und von meiner Domain herr-jan.de werd ich wohl auch mal einen Link …
Betriebsrat Blog | 9. Juli 2010 — So, liebe autoritär denkende und schroff auftretende Abteilungsleiter, Vorgesetzte und sonstige Führungskräfte. Da gibt es be…
arbeitsrechtblog | 21. Mai 2006 — Vorhin habe ich noch über die Zukunft von Arbeit und Wirtschaft philosophiert und gebloggt und kurze Zeit später höre ich im Auto …
NEBGEN | 2. Juni 2010 — Another one greift hier eine rechtlich brisante und hoch philosophische Frage auf. Der BGH muss in dem angesprochenen Verfahren da…